Völcker Informatik und Dorma verbinden Gebäude-Zugang mit HR-System Gebäude-Zutrittskontrolle erstmals an Identity-Management-System gekoppelt

Redakteur: Peter Schmitz

Identity Management Experte Völcker Informatik entwickelt zusammen mit dem Hersteller von Schloss- und Türsystemen Dorma eine Lösung zur Zutrittskontrolle von Gebäuden, die direkt an ein IAM-System gekoppelt ist. Zugang zum Gebäude erhalten nur berechtigte Personen, Ex-Mitarbeiter bleiben automatisch draußen.

Auf der Smartcard gespeicherte Mitarbeiteridentitäten geben je nach Berechtigung Zutritt zu Gebäudebereichen frei.
Auf der Smartcard gespeicherte Mitarbeiteridentitäten geben je nach Berechtigung Zutritt zu Gebäudebereichen frei.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit Völcker Informatik und Dorma haben zwei Experten auf unterschiedlichen Gebieten der Sicherheit gemeinsam eine vielversprechende Zugangskontrolllösung entwickelt. Die Unternehmen präsentieren, zusammen mit dem Integrator iC Compas eine Lösung, in der erstmals die physische Zutrittskontrolle zu Gebäuden an die im HR-System hinterlegten Berechtigungen der einzelnen Angestellten gekoppelt ist.

„Wer in diesem System erfasst ist, bekommt eine Smartcard. Diese fungiert als Türöffner zu all den Bereichen, für die der Mitarbeiter eine Zugangsberechtigung hat“, erläutert Peter Weierich, Unternehmenssprecher bei der Völcker Informatik AG. Bislang existieren für das Identity Management und die physische Zutrittskontrolle mit Arbeitszeiterfassung „getrennte Welten“.

Unternehmen sollen nach Angaben der Hersteller vor allem von der Verschlankung der Prozesse profitieren. So müssen weniger unterschiedliche Systeme betrieben und gepflegt werden. Insbesondere entfällt die mehrfache Dateneingabe, weil das Identity-Management-System ohnehin vom HR-System mit den aktuellen Mitarbeiterdaten versorgt wird.

„Mit der Koppelung wird außerdem dem Missbrauch der einmal gewährten Berechtigung ein Riegel vorgeschoben. Es sind Fälle bekannt, in denen sich gerade ausgeschiedene Mitarbeiter, die noch im Besitz der Zugangskarte waren, noch einmal Zutritt zum Firmengebäude verschafft haben“, ergänzt Peter Weierich. Dies sei aufgrund der sofortigen Deaktivierung sämtlicher Befugnisse inklusive der physischen Zutrittsberechtigung ab dem Datum des Ausscheidens in Zukunft nicht mehr möglich.

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