Programmiersprache von Google Schwachstellen in Golang Go bringen Anwendungen zum Absturz

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Mehrere Schwachstellen in Googles Programmiersprache Golang Go können zu Ausfällen und weiteren Angriffen führen. Google hat neue Go-Versionen veröffentlicht, die die Sicherheitslücken schließen und Dienste wieder ab­sichern.

Die Schwachstellen in Googles Programmiersprache Golang Go, oft auch nur Go genannt, ermöglichen Angreifern unter bestimmten Bedingungen DoS-Attacken und weitere Manipulationen von Anwendungen und Services.(©  Thapana_Studio - stock.adobe.com)
Die Schwachstellen in Googles Programmiersprache Golang Go, oft auch nur Go genannt, ermöglichen Angreifern unter bestimmten Bedingungen DoS-Attacken und weitere Manipulationen von Anwendungen und Services.
(© Thapana_Studio - stock.adobe.com)

Golang Go, eine Open-Source-Programmiersprache, die von Google entwickelt wurde, enthält mehrere Schwachstellen in Standardbibliothekspaketen, die zu Denial of Service führen kön­nen. Das BSI hat diese gebündelt mit einem CVSS-Score von 8.2 bewertet werden.

Die Schwachstellen und ihre Risiken

Golang ist weitverbreitet und wird neben der Entwicklung von Webanwendungen auch für Backend‑Services, Microservices und APIs sowie für Cloud- und DevOps‑Werkzeuge und Orchestrierung genutzt. Ihr Vorteil liegt in der einfachen und klaren Syntax, weswegen die Programmiersprache sehr beliebt ist. Folgende Sicherheitslücken finden sich laut BSI in Golang Go:

  • CVE-2025-47912
  • CVE-2025-58183
  • CVE-2025-58185
  • CVE-2025-58186
  • CVE-2025-58187
  • CVE-2025-58188
  • CVE-2025-58189
  • CVE-2025-61723
  • CVE-2025-61724
  • CVE-2025-61725

Nutzt ein Cyberangreifer mehrere dieser Sicherheitslücken aus, kann er einen Denial-of-Service-Angriff durchführen. Google hat mit 1.25.2 und 1.24.8 Go-Versionen veröffentlicht, die diese Schwachstellen schließen. Insgesamt wurden zehn Korrekturen veröffentlicht. Neben dem Risiko eines DoS-Angriffs besteht bei ungepatchten Anwendungen und Services auch die Gefahr für Log-Injection, Laufzeitabbruch sowie die Umgehung von Allow-/Deny-Listen oder Policies. Zu dem jüngeren Release 1.25.2 liefert Google hier weitere Details.

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