Security-Anbieter erweitert SMB-Portfolio

Greenbone deckt Schwachstellen auf

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Schnittstellen zu anderen Security-Produkten

Der prozessuale Ansatz macht es sinnvoll, ein Analyse-Tool wie den Greenbone Security Manager mit anderen Security-Produkten zu verknüpfen. Der Hersteller selber bietet daher ­einige Konnektoren an – unter anderem zu ArcSight, einer Lösung für das Secu­rity Information & Event Management (SIEM) von Hewlett Packard Enterprise oder zum Intrusion-Detection-System SourceFire von Cisco. Außerdem verbindet der Distributor Exclusive Networks die Greenbone-Technologie mit anderen Produkten wie etwa der SIEM-Lösung von LogRhythm oder den Firewalls von Palo Alto zur Security-Plattform „Cyber Attack Remediation & Mitigation“ (CARM).

Das Sicherheitsniveau von Unternehmen lasse sich durch Vulnerability Management signifikant erhöhen, betont Greenbone-Vertriebsleiter Schrader. Er verweist auf Studien, wonach 99,9 Prozent der 2014 ausgenutzten Sicherheitslücken bereits seit mehr als zwölf Monaten bekannt waren. Dass Angreifer ins Netzwerk eindringen, hätte also vielfach verhindert werden können. „Um sich vor Cyber-­Attacken zu schützen, sollten Unternehmen zuallererst ihre Angriffsfläche verkleinern“, rät daher der Manager.

Für Greenbone und seine Partner sieht Schrader daher noch großes Potenzial. Marktstudien zufolge nutzen in Europa erst 32 Prozent der Unternehmen ein Schwachstellen-Management, während es in den USA bereits 62 Prozent sind. Nach Überzeugung des Security-Experten ist der Einsatz geeigneter Tools für die meisten Unternehmen sinnvoll – unabhängig von ihrer Mitarbeiterzahl und Größe. „Gerade bei SMBs kann schon ein einzelnes System kritisch sein.“

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 Michael Hase

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Chefreporter