Authentication Bypass HPE AutoPass License Server lässt Zugriff ohne Anmeldung zu

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Eine Remote-Authentication-Bypass-Sicherheitslücke in HPE AutoPass License Server wird aktiv ausgenutzt. Der CVSS-Score ist bisher nicht eindeutig, ein Update jedoch auf jeden Fall notwendig, da Angreifer die Authentifizierung umgehen können.

Die Zero Day Initiative listet EUVD-2026-9179 / CVE-2026-23600 als Zero-Day-Schwachstelle.(Bild:  Dall-E / Vogel IT-Medien GmbH / KI-generiert)
Die Zero Day Initiative listet EUVD-2026-9179 / CVE-2026-23600 als Zero-Day-Schwachstelle.
(Bild: Dall-E / Vogel IT-Medien GmbH / KI-generiert)

Eine Sicherheitslücke, über deren Schweregrad derzeit noch Uneinigkeit besteht, wird aktiv ausgenutzt. EUVD-2026-9179* / CVE-2026-23600 beschreibt eine Remote-Authentication-Bypass-Schwachstelle in HPEs AutoPass License Server (APLS). Entdeckt wurde die Sicher­heits­lücke von Trend Micros Zero Day Initiative (ZDI), die einen CVSS-Score von 7.3 vergeben hat. In der European Union Vulnerability Database wurden ein CVSS-Score von 10.0 sowie ein EPSS-Score von 0.20 vergeben.

Fehlerhafte Authentifizierung

APLS ist ein zentraler Serverdienst zur Aktivierung, Verwaltung und Bereitstellung von HPE­Soft­warelizenzen im Netzwerk. Mittlerweile wird die Lösung vor allem für ältere HPE‑Enter­prise‑Softwareprodukte genutzt. Betroffen von EUVD-2026-9179 / CVE-2026-23600 sind alle Versionen vor 9.19. Cyberkriminelle können sie ausnutzen, um die Authentifizierung zu um­gehen. Sind die Akteure dann im System, könnten sie Daten einsehen und manipulieren, sich weiter fortbewegen und den Betrieb stören. Weitere Details liefert HPE über seinen Sicher­heits­hin­weis nicht. ZDI informiert jedoch, dass sich der Fehler im Webdienst befinde, der stan­dard­mäßig über TCP-Port 5814 erreichbar sei. Die Schwachstelle entstehe durch eine feh­ler­hafte Authentifizierung vor dem Zugriff auf die Funktionen. Um sich zu schützen, sollten Nutzer dringend Version 9.19 installieren.

* Hinweis zum EPSS-Score: Das Exploit Prediction Scoring System zeigt die Wahrscheinlichkeit in Prozent an, mit der eine Schwachstelle innerhalb der nächsten 30 Tage ausgenutzt wird. Der ent­sprechende Score kann sich im Laufe der Zeit verändern. Sofern nicht anders angegeben, beziehen wir uns auf den Stand des EPSS-Scores zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels.

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