IBM SPSS Collaboration und Deployment Services DoS-Schwachstelle durch jose4j in IBM SPSS

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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In IBM SPSS Collaboration und Deployment Services gibt es eine Schwachstelle, die in Verbindung mit der Software-Bibliothek jose4j steht. Die Sicherheitslücke ermöglicht potenziellen Angreifern einen Denial-of-Service-Angriff, was den Dienst unzugänglich machen kann.

Für die Sicherheitslücken in IBM SPSS Collaboration und Deployment Services gibt es keine Workarounds. Patches müssen jetzt installiert werden, um Dienstunterbrechungen zu verhindern.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Für die Sicherheitslücken in IBM SPSS Collaboration und Deployment Services gibt es keine Workarounds. Patches müssen jetzt installiert werden, um Dienstunterbrechungen zu verhindern.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

IBM SPSS Collaboration und Deployment Services weist eine sicherheitsrelevante Schwachstelleauf, die durch die in WebSphere Application Server Liberty integrierte jose4j-Bibliothek verursacht wird. Die Schwachstelle mit der CVE-Nummer 2023-51775 betrifft die Version 8.5 des SPSS Collaboration und Deployment Services und öffnet den Zugang für Denial-of-Service-Angriffe. Die Ausnutzung dieser Schwachstelle führt dazu, dass der betroffene Service nicht mehr auf Anfragen reagieren kann, was die Verfügbarkeit essenzieller Unternehmensprozesse beeinträchtigt.

IBM SPSS Collaboration and Deployment Services ist eine Lösung, die die Bereitstellung und den Austausch von Analyse-Ressourcen ermöglicht. Zudem verfügt sie über Funktionen für die Verwaltung und Steuerung von Analyseprozessen.

Dos-Attacke auf WebSphere Application Server Liberty

Der Denial-of-Service-Angriff kann durch eine Überlastung des Servers oder durch gezielte Angriffe erfolgen, die den zugrunde liegenden WebSphere Application Server Liberty in seiner Funktionsweise blockieren. Dies macht den Dienst für Endnutzer und kritische Unternehmensprozesse unzugänglich. Da die jose4j-Bibliothek für die Verarbeitung von JSON Web Tokens zuständig ist, kann ein Angreifer durch manipulative Datenpakete den Dienst zum Absturz bringen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Verfügbarkeit, sondern kann auch die allgemeine Systemstabilität beeinträchtigen. Ein Fix für diese Schwachstelle steht über IBM zur Verfügung und trägt die Kennung 8.5.0.0-IM-­SCaDS-REPOSITORY­SERVER-IF014. IBM empfiehlt dringend, diesen Fix zeitnah zu implementieren. Es existieren keine Workarounds oder alternativen Maßnahmen, die das Risiko abschwächen könnten.

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