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Lokale Identität für die Cloud übernehmen

Identitätsmanagement für Netzwerk und Cloud

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Zentraler Zugang für Cloud-Dienste und Netzwerk

Gemeinsame Identitäten für Netzwerk und Cloud bietet zum Beispiel Aveksa MyAccessLive. Für den Standardnutzer bietet die Cloud-basierte Lösung eine zentrale Anmeldung (SSO, Single-Sign-On) für alle angeschlossen Dienste, gleichgültig, ob diese in einer Cloud laufen oder lokal im Unternehmen. Die Administratoren können für jeden Dienst die Zugriffsrechte kontrollieren und festlegen, einem Nutzer in Echtzeit neue Anwendungen zuordnen und verschiedene Berichte zur Verwendung der Dienste abrufen, ob sie nun im internen Netzwerk oder in der Cloud beheimatet sind, wie zum Beispiel Salesforce, Google Apps oder Amazon Web Services.

CA CloudMinder unterstützt ebenfalls das hybride Identitätsmanagement, unter anderem durch über 30 Konnektoren, die eine Verbindung herstellen zu Office 365 genauso wie zu Mainframes und verschiedenen Unternehmensanwendungen. Unternehmen, die bereits eine IAM-Lösung (Identity and Access Management) auf Basis von Active Directory oder einem anderen LDAP-konformen Directory in ihrem Netzwerk nutzen, können diese in den CA CloudMinder integrieren, um die Benutzerverwaltung auf die Cloud auszuweiten. Umgekehrt kann CA CloudMinder Identity Management auch die komplette Identitätsverwaltung übernehmen, für die Cloud und das interne Netzwerk.

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Weitere Lösungen für ein Identitätsmanagement, das Public Clouds, Private Clouds und die interne IT umfasst, sind zum Beispiel SurePassID und RSA Adaptive Directory, jeweils mit dem Ziel, vorhandene Identitäten zu vereinheitlichen. Bestehende Identitäten lassen sich übernehmen und für weitere Cloud- oder Netzwerk-Anwendungen nutzen. Neue Benutzer und neue Anwendungen lassen sich durch ein zentrales Identitätsmanagement schneller in der Cloud und im Netzwerk ausrollen. Bei vielen IAM-Lösungen gelingt die jeweilige Zuordnung zwischen Benutzer und Anwendung nahezu auf Knopfdruck.

Fazit: Hybride Clouds, einheitliche Identitäten

Die CA- und Quocirca-Umfrage „Digital Identities and the Open Business” ergab, dass 27 Prozent der befragten Unternehmen in Europa ein IAM-System nur im eigenen Netzwerk einsetzen, 22 Prozent nutzen IAM-Dienste aus der Cloud und 21 Prozent setzen auf einen hybriden Ansatz für das Identitätsmanagement.

Der Anteil für das hybride Identitätsmanagement dürfte aber genauso steigen wie die Nutzung hybrider Clouds. Aus Sicht der Cloud-Sicherheit ist dies zu begrüßen, da sich einheitliche Identitäten besser verwalten lassen. Dies unterstützt eine durchgehende Kontrolle der Nutzeraktivitäten und die Durchsetzung zentraler Nutzerrichtlinien. Zudem werden bestehende Investitionen und getätigte Aufwände für bestehende Benutzerverwaltungen geschützt.

Voraussetzung ist aber, dass die einheitlichen Identitäten noch besser abgesichert werden, zum Beispiel durch eine Mehr-Faktor-Authentifizierung. Viele Identitätsmanagement-Lösungen bieten dies bereits, es gilt also, den Nutzern den höheren Aufwand bei der Mehr-Faktor-Authentifizierung damit schmackhaft zu machen, dass eben nur noch eine digitale Identität benötigt wird.

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