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Die Definition des Standards ist im Wesentlichen beendet und ist derzeit im abschließenden Prüfstatus bei der OpenID Foundation, die endgültige Genehmigung wird Anfang 2014 erwartet. Die Anpassung an dieses Protokoll ist bereits im Gange: Google hat im Oktober letzten Jahres bereits bei seinen Partnern angekündigt, dass OpenID 2.0 und OAuth 1.0 auslaufen und durch OpenID Connect ersetzt werden.
Diese Veränderung verlangt von Websiten, die Google-IDs für einen Login akzeptieren, auf diese Spezifizierung zu aktualisieren. Unter anderem unterstützen auch Salesforce und Microsoft OpenID Connect – ebenso wie weitere IAM Software-Anbieter, die für dessen Unterstützung werben. Die breite Akzeptanz des Protokolls lässt es auch auf dem Infrastruktur-Radar von Mobilfunkbetreibern, staatlich unterstützten Identitäts-Initiativen in den USA und Europa und auf Hybrid-Cloud-Implementierungen in Unternehmen auftauchen.
Fazit: Identitätsstandards prägen Sicherheitsarchitektur
Der Einsatz dieser verschiedenen Protokolle reicht weit über die Labor- und Beta-Test-Umgebungen hinaus. Die Basis ist damit bereitet und nun kann die Einführung im großen Maßstab voranschreiten. Verschiedene Dienstleister und Sicherheitsarchitekten in Unternehmen wissen um die zentrale Bedeutung von Identität in einer vernetzten Welt, in der der Zugriff für verschiedene Mitarbeiter, Geräte und Anwendungen sichergestellt werden muss.
Standards sind die einzige Möglichkeit, sicheren Zugang zu gewährleisten. Da sich Unternehmen durch den Einsatz von Cloud, mobilen Geräten und sozialen Plattformen kontinuierlich verändern, wird die Identität die entscheidende Schnittstelle.
Über den Autor
Jason Goode ist Regional Director EMEA bei Ping Identity.
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