Rufus ermöglicht Windows-11-24H2-Update auf alter Hardware In-Place-Upgrade zu 24H2 bei inkompatibler Hardware

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Die neue Version 4.6 von „Rufus“ ermöglicht die Aktualisierung von inkompatiblen PCs zu „Windows 11 24H2“. Mit dem Tool lassen sich auch In-Place-Upgrades zu Windows 11 24H2 ausführen

„Rufus“ ermöglicht das Aktualisieren von „Windows 11“ zu Version „24H2“. (Bild:  Thomas Joos)
„Rufus“ ermöglicht das Aktualisieren von „Windows 11“ zu Version „24H2“.
(Bild: Thomas Joos)

Generell will es Microsoft nicht mehr so einfach zulassen, dass neue „Windows 11“-Versionen auf nicht kompatibler Hardware installiert werden. Mit Rufus 4.6 ist das aber in der aktuellsten (Beta) Version weiterhin möglich.

Wenn auf einem System „Windows 11 22H2/23H2“ bereits läuft, lässt sich mit dem Tool eine Aktualisierung zu Windows 11 24H2 ausführen. In frühen Versionen des Tools kam es teilweise zu Fehlern, welche die Entwickler aber mit Registry-Einstellungen beheben konnten.

Wer mit Tools wie Rufus sein Windows-System aktualisiert, verliert allerdings den Support. Es kann außerdem zu unvorhersehbarem Verhalten des Computers führen. Man sollte also wissen, was man tut, wenn man nicht kompatible PCs zu Windows 11 24 H2 aktualisiert.

Aktualisierung mit Rufus zu 24H2

Für die Aktualisierung zu 24H2 erstellt man einen neuen USB-Stick auf Basis der ISO-Datei von Windows 11 24H2, entfernt die Windows-Voraussetzungen und aktualisiert Windows danach. Auch eine Neuinstallation ist mit dem USB-Stick möglich. Zunächst muss das Windows 11 24H2-ISO-Abbild von der offiziellen Microsoft-Webseite heruntergeladen werden.

Nach dem Start sollten verschiedene Optionen in Rufus vorgenommen werden. Danach startet der Prozess zur Erstellung des boot-fähigen USB-Sticks, der einige Minuten in Anspruch nimmt.

Sobald dieser Schritt abgeschlossen ist, kann die Installation von Windows 11 beginnen. Hierfür gibt es zwei mögliche Ansätze, eine Neuinstallation und das In-Place-Upgrade.

Bei einer Neuinstallation wird der Datenträger komplett gelöscht und Windows 11 24H2wird als frische Installation aufgespielt. Beim In-Place-Upgrade hingegen bleibt das bestehende Betriebssystem samt aller Daten und Anwendungen erhalten, während nur die neue Windows-Version installiert wird. Wichtig beim In-Place-Upgrade auf Windows 11 24H2 ist, dass vor dem Start des Installationsprozesses teilweise einige Registry-Anpassungen vorgenommen werden müssen, um die Hardware-Prüfungen zu umgehen.

Neu oder Aktualisierung?

Diese Anpassungen können einfach über die Eingabe-Aufforderung vorgenommen werden. Ist der USB-Stick fertig eingerichtet, wird das System vom Stick gebootet, und der Installationsprozess kann beginnen.

Der Benutzer hat dann die Wahl zwischen der Neuinstallation und der Aktualisierung der bestehenden Version. Besonders bei der Neuinstallation können durch die zuvor in Rufus festgelegten Optionen mehrere Installationsschritte automatisiert werden, darunter das Erstellen eines lokalen Kontos und das Überspringen der standardmäßig abgefragten Datenschutzeinstellungen. Dies spart Zeit, da die sonst übliche Reihe von zahlreichen Bestätigungsschritten entfällt.

Nach Abschluss der Installation empfiehlt es sich, das Festplattenspeicherbereinigungs-Tool auszuführen, um die alten Windows-Versionen zu entfernen und so den belegten Speicherplatz zurückzugewinnen. Zusammenfassend bietet Rufus 4.6 eine praktische Möglichkeit, Windows 11 24H2 auf nicht unterstützten Geräten zu installieren, wobei entweder eine vollständige Neuinstallation oder ein In-Place-Upgrade durchgeführt werden kann. Durch die zusätzlichen Optionen in Rufus bleibt der Installationsprozess flexibel, selbst wenn die Hardware des Geräts die offiziellen Anforderungen von Windows 11 nicht erfüllt.

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