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IT-Sicherheit in der Rezession

Insider-Threats und Datenverlust als Markttreiber für IT-Security

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Backup – Dynamische Anpassung an die Gefahrensituation

Neben DLP gehört das Backup momentan zu den viel diskutierten Themen in der IT. Wurden Backups in der Vergangenheit als statische Archive für den Fall der Fälle behandelt, so spielt die Sicherheitsbedrohung auch dort künftig mehr und mehr eine wichtige Rolle.

Symantec etwa nutzt den ThreatCon innerhalb der Datensicherungslösung Backup Exec, um Sicherungszyklen zu definieren: Steigt der Bedrohungs-Level, so verkürzt das Programm automatisch die Sicherungsintervalle.

Ähnlich verhält es sich mit IT-Themen wie Virtualisierung, Systemverfügbarkeit oder Client- und Server-Lifecycle-Management. Heinen: „Hier kommen die Integrationen von Altiris und Veritas durch Symantec ins Spiel. Wir entwickeln uns vom klassischen Sicherheitsanbieter zum strategischen Partner, der Unternehmen hilft ihre Informationen zu schützen und zu managen.“

Vor allem im Virtualisierungsumfeld mit Citrix, Microsoft oder VMware herrsche in Zukunft ein großer Bedarf an Sicherheitskonzepten. „Wichtig dabei ist die Organisation und Verwaltung der virtuellen Maschinen.“ Vor allem der Punkt Verfügbarkeit virtueller IT-Umgebungen gehöre zu den Hauptaufgaben der IT-Branche in den nächsten Jahren.

IT-Sicherheit ja – aber nicht zu Lasten der Performance

Nachholbedarf sieht der Symantec-Sicherheitsexperte vor allem in Sachen Performance. Sicherheitssysteme würden immer komplexer. Dies dürfe allerdings nicht zu Lasten der Systemleistung gehen. Beispiel Antivirus-Lösungen: „Hier konzentrieren wir uns verstärkt auf verhaltensbasierte Analysen. Eine Datenbank schneidet mit, welche Datei mit welchem Zeit- und Hashwert beziehungsweise mit welcher Definition geprüft wurde“, erklärt der Experte.

Ähnliche Performance-Gründe sieht Heinen auch im Bereich der Virtualisierung. So sei eine entsprechende Lösung in Planung, die sich in den Hypervisor einklinke. So erübrige sich die separate Verteilung von Antiviren-Software in einzelne virtuelle Maschinen.

Ferner sei der Hersteller dabei, Backup-Dienste „as a Service“ anzubieten. Es existiere eine hohe Nachfrage bei Kunden, Daten via Internet zu sichern. Heinens Fazit: „Der Aspekt Sicherheit umfasst künftig die unterschiedlichsten Bereiche in der IT. Das einzige, das wir bis dato nicht verhindern können, ist, wenn jemand den Bildschirminhalt abfotografiert.“

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