Die Hacking-Hitliste für März 2014, präsentiert von der QGroup

Krimkrise befeuert politisch motivierte Cyber-Attacken

| Redakteur: Stephan Augsten

Politisch motivierte Hacking-Attacken ließen im März 2014 angesichts der Krimkrise nicht lange auf sich warten.
Politisch motivierte Hacking-Attacken ließen im März 2014 angesichts der Krimkrise nicht lange auf sich warten. (Bild: QGroup)

Die leider allzu realen politischen Unruhen schlagen sich auch in der virtuellen Welt nieder: Die Hacking-Hitliste der QGroup für März 2014 ist geprägt von politisch motivierten Cyber-Attacken auf russische und ukrainische Ziele. Eine Krimkussische Hacker-Gruppierung machte auch vor den Webseiten der NATO nicht halt.

Politische Auseinandersetzungen wurden in den vergangenen Jahren immer öfter auch im Internet ausgefochten. So hackten im März 2014 beispielsweise Unbekannte den Internetauftritt des staatlichen Fernsehsenders Russia Today gehackt, um die Wörter „russisch“ und „Russland“ durch „Nazis“ und „Nazi“ zu ersetzen.

Die offiziellen Webseiten des russischen Präsidenten und der Russischen Staatsbank wurden im Rahmen einer DDoS-Attacke gleich ganz vom Netz getrennt. Eine weitere DDoS-Attacke, zu der sich die pro-russische Aktivistengruppe Cyber Berkut bekannte, legte derweil ausgewählte NATO-Webseiten lahm. Grund hierfür war die Diskussion über mögliche militärische Einsätze auf der Krim -Halbinsel.

Über einen besonders interessanten Fall berichtete die Nachrichtenagentur Reuters: Um die Mobiltelefone ukrainischer Parlamentsmitglieder abzuhören, wurde das Telekommunikationssystem des Landes angegriffen. Offenbar war die notwendige Ausrüstung in den Gebieten installiert worden, die unter russischer Kontrolle standen.

Finanziell motivierte Cyber-Attacken wurden im März aber natürlich auch registriert. So hackten Unbekannte den Blog des Mt.Gox-CEOs Marc Karpeles, um ihre Theorie zu verbreiten, er habe seine Kunden hinsichtlich des Bitcoin-Diebstahls angelogen.

Ergänzendes zum Thema
 
Erfolgreiche Hackerangriffe der vergangenen Jahre im Überblick

Electronic Arts (EA) ist laut der Sicherheitsfirma "Netcraft" auch einem Hack zum Opfer gefallen. Unter der Domain des Spielekonzerns hätten Unbekannte eine Phishing-Seite gehostet, die den Nutzer zur Eingabe seiner Apple-ID und des zugehörigen Passworts auffordert. Über ein zweites Formular soll anschließend unter anderem nach Name, Telefonnummer und Kreditkartendaten gefragt worden sein.

Details hierzu und weitere Attacken aus dem März 2014 finden sich in der Bildergalerie „Erfolgreiche Hackerangriffe“. Wenn Sie die stilvollen „Nachrufe“ in gedruckter Form erhalten wollen, können Sie diese als kostenlose Broschüre bei der QGroup bestellen.

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