Microsoft Defender for Business ist eine Sicherheitslösung von Microsoft, die speziell für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt wurde. Damit lassen sich Arbeitsstationen und auch Server vor Malware schützen. Auf Windows- und Linux-Servern braucht man dazu noch das Add-On Microsoft Defender for Business Server.
So nutzen Sie Microsoft Defender for Business Server im lokalen Rechenzentrum für Windows- und Linux-Server.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)
Microsoft Defender for Business ist eine Sicherheitslösung für Unternehmen bis zu 300 Mitarbeitern. Mit der Lösung lassen sich PCs, Tablets und Smartphones vor Malware schützen. Um auch die eingesetzten Server zu schützen, kommt das Add-On Microsoft Defender for Business Server zum Einsatz. Microsoft Defender for Business-Server geht über den traditionellen Antiviren-Ansatz hinaus. Neben dem Schutz vor Malware bietet die Lösung Sicherheitsrichtlinien, die potenzielle Risiken aufzeigen, bevor sie zu einem Problem werden. Administratoren können zentral Updates verwalten und Sicherheitslücken durch empfohlene Maßnahmen beheben.
Ein Beispiel ist die Erkennung von Schwachstellen, wie etwa unvollständigen Windows-Updates oder offenen Ports. Diese Schwachstellen werden nicht nur gemeldet, sondern mit konkreten Handlungsempfehlungen versehen. Auf diese Weise wird ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess der Sicherheitslage von Unternehmen ermöglicht. Die Einrichtung der Server erfolgt durch ein zentrales Skript, welches auf jedem Server ausgeführt wird. Alternativ besteht die Möglichkeit, Gruppenrichtlinienoder Microsoft Intune zu verwenden, um mehrere Systeme gleichzeitig einzubinden. Sobald ein Server eingerichtet wurde, erscheint er in der Sicherheitskonsole und nutzt die bereitgestellten Defender-Features.
Die daraus resultierende Kombination aus Benutzerfreundlichkeit, umfassendem Schutz und Integration in bestehende Microsoft-Dienste macht Microsoft Defender for Business-Server zur guten Wahl für KMU. Für Unternehmen mit hybriden IT-Umgebungen bietet die Lösung einen hohen Mehrwert, da sowohl lokale als auch cloudbasierte Systeme geschützt werden können.
Für mittelständische Unternehmen, die auf Microsoft 365 setzen wollen, ist Microsoft Business 365 Business Premium vermutlich die beste Version von Microsoft 365. Neben umfangreichen Funktionen, den Microsoft 365 Apps und allen Diensten, die Microsoft 365 bietet, sind in diesem Abonnement umfassende Sicherheitstechnologien enthalten. Eine davon ist Microsoft Defender for Business mit Microsoft Defender for Business Servers. Übrigens ist auch Microsoft Intune Bestandteil von Microsoft 365 Business Premium.
Das Abonnement kostet zwar etwa 20 Euro pro Benutzer und Monat, bietet dafür aber für Unternehmen, die auf Microsoft-Produkte setzen (wollen) umfangreiche Funktionen für den produktiven Betrieb und für den Schutz vor Cyberattacken. der Plan lässt sich einen Monat kostenlos nutzen. Ein Vergleich der verschiedenen Editionen ist auf der Microsoft-Webseite zu Microsoft 365 zu finden.
Microsoft Defender for Business lässt sich auch nutzen und testen, ohne auf die komplette Microsoft 365 Business Premium Suite setzen zu müssen. In diesem Fall kostet der Einsatz etwa 3 Euro/Benutzer. Auch hier ist es möglich den Dienst 30 Tage lang kostenlos zu testen.
Microsoft Defender for Business einrichten und verwalten
Liegt ein entsprechendes Abonnement von Microsoft Defender for Business vor, erfolgt die Verwaltung im Microsoft Defender-Portal. Dieses startet man über security.microsoft.com. In diesem Portal erfolgt bei "Ressourcen -> Geräte" die Anbindung und Verwaltung der Endgeräte. Um auf Basis von Microsoft Defender for Business auch auf Microsoft Defender for Business Servers zu setzen, ist ein weiteres Abonnement notwendig. Hier erfolgt die Einrichtung wiederum im Microsoft 365 Admin Center bei "admin.microsoft.com" über "Abrechnung -> Dienste kaufen". Wenn in einem Abonnement Microsoft 365 Business Premium oder Microsoft Defender for Business gebucht ist, lässt sich an dieser Stelle "Microsoft Defender for Business-Server" dazubuchen. Pro Server kostet eine Lizenz in etwa 3 Euro pro Monat. Natürlich müssen Unternehmen nicht alle Server im Netzwerk lizenzieren, sondern nur die Server, die mit Microsoft Defender for Business-Server geschützt werden sollen.
Insgesamt können Unternehmen bis zu 60 Lizenzen erwerben, also 60 Server mit dem Malwareschutz absichern. Darüber hinaus dürfen Benutzer, denen eine Microsoft Defender for Business-Lizenz zugewiesen wurde, bis zu 5 Geräte anbinden. Dabei kann es sich um PCs, Smartphones oder Tablets handeln. Anbinden lassen sich über diesen Weg auch macOS, Android und iOS/iPadOS.
Microsoft Defender für Server vs. Microsoft Defender for Business Server
Microsoft bietet parallel noch Microsoft Defender für Server an. Dabei handelt es sich wiederum um einen Plan zu Microsoft Defender for Cloud. Während Microsoft Defender for Business-Server für Unternehmen bis 300 Mitarbeiter konzipiert ist, steht Microsoft Defender for Server innerhalb von Microsoft Defender for Cloud auch für größere Unternehmen zur Verfügung. Hier kann eine weitergehende Verwaltung der Sicherheitsdaten erfolgen.
Stand: 08.12.2025
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Daher ist Defender for Cloud mit Defender für Server wiederum im Azure-Portal angebunden nicht an das Defender-Portal. Über "Bestand" sind im Azure-Portal die angebundenen Server zu finden. Einfach ausgedrückt bietet Microsoft Defender für Server innerhalb von Microsoft Defender for Cloud umfassende Analyse- und Konfigurationsmöglichkeiten, die in Microsoft Defender for Business-Server nicht integriert sind. Dieser Dienst richtet sich eher an Unternehmen, die sich nicht umfassend mit Sicherheitstechnologien auseinandersetzen wollen, aber dennoch möglichst viel Schutz benötigen.