Windows Server 2008: Serverrollen

Mehr Sicherheit durch rollenbasierte Installation

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Administration von Rollen mit Befehlszeilentools

Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass die Funktionen des Server-Manager auch als Befehlszeilentool zur Verfügung stehen. ServerManagerCmd.exe kann zum Installieren und Entfernen von Rollen, Rollendiensten und Funktionen verwendet werden. Zusätzlich können hiermit Protokolle und Listen der installierten und verfügbaren Rollen, Rollendienste und Funktionen erzeugt werden.

Hervorzuheben ist der Parameter –whatif, der die Änderungen analysiert und anzeigt, die am Server vorgenommen werden würden, wenn die angegebene Rolle installiert würde (siehe Bild 5).

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Detaillierte Hinweise zum Einsatz und zur Syntax von ServerManagerCmd.exe stellt Microsoft im TechNet bereit.

Fazit

Eine rollenbasierte Bereitstellung entspricht dem Ansatz der meisten Unternehmen ihre Server nicht multifunktional, sondern für bestimmte Aufgaben einzusetzen. Insofern ist diese Vorgehensweise konsequent und uneingeschränkt zu begrüßen.

Allerdings ist die Zuordnung einzelner Dienste als Rollendienste zu einer Rolle etwas gewöhnungsbedürftig, da man für die Installation wissen muss, welcher Rolle ein Dienst zugeordnet ist. Leider ist auch die Unterscheidung zwischen Server-Rollen und Funktionen nicht immer einsichtig.

So ist etwa der DNS-Dienst eine Serverrolle, während der Windows Internet Naming Service (WINS) unter FEATURES zu finden ist. Es braucht daher meist einige Zeit ehe man sich in den Rollen, Funktionen, Systemdiensten und Rollendiensten gut zurechtfindet.

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