Windows Server 2008: Serverrollen

Mehr Sicherheit durch rollenbasierte Installation

19.05.2008 | Autor / Redakteur: Manuela Reiss / Peter Schmitz

Ein neu installierter Windows Server 2008 verfügt aus Sicherheitsgründen nur über rudimentäre Funktionen. Mittels Serverrollen lernt er nur das was wirklich nötig ist.
Ein neu installierter Windows Server 2008 verfügt aus Sicherheitsgründen nur über rudimentäre Funktionen. Mittels Serverrollen lernt er nur das was wirklich nötig ist.

Im Zusammenhang mit der Installation und Einrichtung von Windows Server 2008 stößt man immer wieder auf den Begriff der Rollen bzw. der rollenbasierten Installation. Security-Insider zeigt Ihnen, was sich hinter dem neuen Bereitstellungskonzept verbirgt und wie man in seinem Netzwerk damit einfach für mehr Sicherheit sorgt.

Mit Windows Server 2008 hat Microsoft das Installationskonzept deutlich geändert. Während der Installation sind bis auf die Auswahl der Installationspartition und die Änderung des Administratorkennwortes, vor der ersten Anmeldung keine Eingaben erforderlich. Dafür verfügt der neu installierte Server nur über rudimentäre Funktionen. Weder .Net Framework, noch Netzwerkbasisdienste sind standardmäßig verfügbar.

Die Konfiguration des Servers und die Festlegung der Serverrollen erfolgt vollständig erst nach dem Abschluss der Installation. Diese Vorgehensweise stellt sicher, dass nur die benötigten Dienste installiert werden, was die Angriffsmöglichkeiten reduziert, die Stabilität des Servers erhöht und außerdem Ressourcen spart, weil weniger Festplattenplatz und Arbeitsspeicher benötigt werden.

Neue Begriffe: Rollen und Features

Ein neu installierter Windows Server 2008 kann im Grunde noch keinerlei Funktion erfüllen, d.h. diese muss der Administrator dem Server zunächst explizit zuweisen. Windows Server 2008 bringt dafür bis zu 17 vordefinierte Rollen (abhängig von der eingesetzten Version) und zusätzliche eine Reihe von Funktionen mit.

Als Serverrollen bezeichnet man die Hauptfunktionen, die von Servern innerhalb der Netzwerkumgebung ausgeführt werden. Dateiserver, Druckserver, Domänencontroller und Webserver sind Beispiele für Serverrollen. Insgesamt können drei Hauptkategorien von Rollen in Windows Server 2008 unterschieden werden:

  • Identitäts- und Zugriffsverwaltung: Hierbei handelt es sich um die Active Directory-Rollen
  • Infrastruktur: Dazu gehören die Rollen Dateiserver, Druckserver, DHCP u.a.
  • Anwendung: Hierzu zählen Serverrollen wie z. B. die Webserverrolle und Terminaldienste.

Jede Serverrolle wird durch die für die Ausführung der jeweiligen Rolle notwendigen Dienste, Kommunikationsports und Anforderungen definiert.

Seite 2: Verwaltung von Rollen und Funktionen im Server Manager

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