Microsoft-Mitarbeiter veröffentlichen versehentlich heikle Daten Datenpanne mit Veröffent­lich­ung von Code und Passwörtern

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Microsoft-Mitarbeiter des Bing-Bereiches haben bei Azure versehentlich Code und Kennwörter für jeden zugreifbar veröffentlicht. Die Panne entstand über einen frei verfügbaren Server.

Microsoft hatte in den letzten Monaten zahlreiche Sicherheitsvorfälle zu verzeichnen.(Bild:  gopixa - stock.adobe.com)
Microsoft hatte in den letzten Monaten zahlreiche Sicherheitsvorfälle zu verzeichnen.
(Bild: gopixa - stock.adobe.com)

Bei Microsoft gab es wieder eine Datenpanne. Vor einigen Tagen wurden versehentlich heikle Daten über einen öffentlich zugänglichen Server in Azure veröffentlicht. Der Server war nicht durch Kennwörter geschützt.

Dabei hat es sich um Code, Anmeldedaten, Skripte und weitere Daten gehandelt. Nach einer Sicherheitswarnung hat Microsoft einen Monat gebraucht, um die Datenpanne zu schließen. Gefunden wurden die Daten durch die Sicherheitsforscher Can Yoleri, Murat Özfidan and Egemen Koçhisarli von SOCRadar. Techcrunch berichtet über den Vorfall und bezieht sich dabei auf die Forscher.

Angreifer können auf Basis der Daten auch weitere Daten stehlen

Die Sicherheitsforscher sind der Meinung, dass Angreifer die versehentlich veröffentlichten Daten dazu nutzen können, weitere Daten zu stehlen. Der Vorfall ist ein weiteres Sicherheitsproblem bei Microsoft, das in einer ganzen Kaskade von Sicherheitslücken in den letzten Monaten anscheinend an verschiedenen Stellen zahlreiche Probleme im Bereich der Sicherheit zu haben scheint. Derzeit untersuchen auch die US-Behörden die verschiedenen Vorfälle bei Microsoft.

Das US-Ministerium für innere Sicherheit (United States Department of Homeland Security, DHS) hat dazu einen Bericht veröffentlicht, der feststellt, dass verschiedene Attacken hätten verhindert werden können. Microsoft muss seine Sicherheitskultur daher deutlich überarbeiten.

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