Rechteausweitung und Remote Code Microsoft behebt aktiv ausgenutzte Schwachstelle

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Microsoft schließt Sicherheitslücken mit hohem Schweregrad in zwei beliebten Produkten, die eine Vielzahl von Kunden betreffen. Eine davon wurde bereits aktiv für einen Cyberangriff genutzt.

Unternehmen, die ihre Webseite mit Microsoft Power Pages hosten, sollten zeitnah ein Update installieren.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Unternehmen, die ihre Webseite mit Microsoft Power Pages hosten, sollten zeitnah ein Update installieren.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Zwei Sicherheitslücken, die mit einem hohen Schweregrad eingestuft werden, musste Microsoft jüngst zackig schließen, da eine davon bereits aktiv ausgenutzt wird. Sie betreffen die Such­maschine Bing und die SaaS-Plattform Power Pages, mit der Unternehmen Webseiten erstellen und hosten können.

Sicherheitslücke in Bing

CVE-2025-21355 beschreibt die Möglichkeit, remote Schadcode in Microsofts Suchmaschine Bing zu schleusen. Die Schwachstelle hat einen CVSS-Score von 8.6. Eine fehlende Authentifi­zierung für kritische Funktionen innerhalb von Bing führt dazu, dass ein nicht autorisierter Cyberangreifer bei erfolgreicher Ausnutzung eigenen Code über ein Netzwerk ausführen kann, heißt es in der Beschreibung der Sicherheitslücke.

Laut Microsoft wurde diese Schwachstelle bereits vollständig behoben. Bing-Nutzer müssen keine eigenen Maßnahmen ergreifen, wie das Aufspielen eines Sicherheitsupdates. Microsoft wolle mit der Bekanntgabe dieser CVE lediglich für mehr Transparenz sorgen.

Aktiv ausgenutzte Schwachstelle in Power Pages

Anders sieht es jedoch bei der Sicherheitslücke in der Low-Code-Plattform Power Pages aus. Denn CVE-2025-24989 (CVSS-Score 8.2) wird bereits aktiv ausgenutzt. Die Schwachstelle, die eine unsachgemäße Zugriffskontrolle beschreibt, ermöglicht es nicht autorisierten Angreifern, ihre Rechte in einem Netzwerk zu erhöhen und möglicherweise die Kontrolle für die Benutzer­registrierung zu umgehen. Auch diese Sicherheitslücke hat Microsoft bereits behoben und betroffene Kunden benachrichtigt und Informationen geliefert, wie sie ihre Webseiten auf eine mögliche Ausnutzung hin überprüfen können. Ein entsprechendes Update behebt das Problem.

Informationen über die Art und das Ausmaß des bereits erfolgten Angriffs über diese Schwachstelle, gibt Microsoft jedoch nicht preis. „Diese Sicherheitslücke wurde im Dienst bereits behoben und alle betroffenen Kunden wurden benachrichtigt“, hieß es lediglich im Update Guide zur Schwachstelle.

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