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Live-Betriebssystem Mit Linux Tails anonym surfen und arbeiten

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Stephan Augsten

Wer anonym surfen und arbeiten möchte, sollte die GNU/Linux-Distribution Tails ausprobieren. Das Debian-basierte Linux OS startet als Live-Betriebssystem von DVD oder USB-Stick. Zu den Anonymisierungswerkzeugen zählen ein Windows-Tarnmodus und das integrierte Tor-Netzwerk.

Zur Standardausstattung von Linux Tails gehören unter anderem eine virtuelle Tastatur und das integrierte Tor-Netzwerk.
Zur Standardausstattung von Linux Tails gehören unter anderem eine virtuelle Tastatur und das integrierte Tor-Netzwerk.
(Bild: Thomas Joos)

Das GNU/Linux-Betriebssystem Tails (The Amnesic Incognito Live System) ist von Haus aus sehr gut vor Angriffen geschützt. Das 910 Megabyte große Live OS ist nicht dafür gedacht, die aktuelle Desktop-Umgebung von Anwendern zu ersetzen, sondern soll als mobiles sowie sicheres Surf-System für heikle Einsätze dienen.

Anwender können in der Live-Umgebung den so genannten „Windows-Tarnmodus“ aktivieren. In diesem Fall verhält sich die Umgebung wie ein Windows 8-System. Die Internet-Verbindung wird grundsätzlich über das Tor-Netzwerk (The Onion Router) abgewickelt. Direkte Internetverbindungen erlaubt Tails nicht. Finanziert wird das kostenlose Produkt vor allem durch das Tor-Projekt.

Die Entwickler aktualisieren die Distribution regelmäßig. Aus diesem Grund sollten Anwender auch immer mit der neusten Version arbeiten. Vor allem in den neuen Versionen seit Januar 2015 wurden einige Sicherheitslücken geschlossen. Bestandteil der Distribution sind Gnome, aber auch Programme für die Kryptografie.

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 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist