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Sicherheitsfragen bei Solid State Disks (SSDs) im Unternehmenseinsatz Mit SSD Unternehmensdaten schützen

| Redakteur: Peter Schmitz

Solid State Disks (SSDs) sieht man nicht erst seit Apples MacBook Air immer öfter als Datenspeicher in Notebooks. Die Festplatten aus Flashspeicher bieten höhere Datensicherheit, bergen aber auch Risiken.

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Solid State Disks (SSD) bieten gerade für Notebooks ein höheres Maß an Datensicherheit, aber nur wenn man auch alle verfügbaren Security-Funktionen auch ausnutzt. (Fotolia)
Solid State Disks (SSD) bieten gerade für Notebooks ein höheres Maß an Datensicherheit, aber nur wenn man auch alle verfügbaren Security-Funktionen auch ausnutzt. (Fotolia)

Lange hatten Solid State Disks (SSDs) den Ruf nahezu unbezahlbar zu sein und nur im Profi-Bereich Einsatz zu finden. In den letzten 10 Jahren sind die Preise für Halbleiterspeicher aber soweit gesunken und deren Kapazität so stark angestiegen, dass es heute kaum mehr ein Problem darstellt ein Notebook oder auch einen Desktop-PC mit einer 60 GB, 120 GB oder sogar noch größeren SSD auszustatten.

Gründe für den Einsatz von SSDs speziell in Notebooks gibt es viele. Ganz vorne steht natürlich der Performance-Aspekt, denn aktuelle SSDs sind normalen Festplatten bei Lese- und Schreibgeschwindigkeit klar überlegen. Außerdem kommt für Notebooks als zusätzlicher Performance-Vorteil noch der geringere Stromverbrauch der Halbleiterspeicher gegenüber klassischen Festplatten zum tragen, was sich in einer längeren Akkulaufzeit niederschlägt.

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Aus Sicht der IT- und Datensicherheit haben SSDs den Vorteil, dass sie keinerlei bewegliche Teile besitzen und dadurch unempfindlicher gegen Stürze sind, wie klassische Festplatten. Fällt das Notebook also im laufenden Betrieb vom Tisch, ist bei einer SSD die Chance größer, dass die Daten den Sturz unbeschadet überstehen.

Sicheres Löschen ist schwer

Im Allgemeinen denkt man als Sicherheitsbewusster PC-Nutzer, dass man zum sicheren Löschen einer Datei einfach nur diese Datei ein- oder mehrfach überschreiben muss, um die unbefugte Wiederherstellung zu verhindern. Forscher des Non-volatile Systems Laboratory der University of California in San Diego hatten allerdings in der Studie Reliably Erasing Data From Flash-Based Solid State Drives (pdf) gezeigt, dass es auf SSDs wesentlich schwieriger ist Daten wirklich komplett zu löschen, als bei normalen Festplatten. In vielen Fällen gelang den Forschern die Wiederherstellung von etwa 10% einer eigentlich gelöschten Datei.

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