Windows Server 2012 verbessert und vereinfacht die VPN-Möglichkeiten

Mobile Anwender schneller mit DirectAccess anbinden

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Peter Schmitz

DircectAccess in Windows Server 2008 R2 war kompliziert einzurichten und zu verwalten. Beides hat Microsoft in Windows Server 2012 verbessert.
DircectAccess in Windows Server 2008 R2 war kompliziert einzurichten und zu verwalten. Beides hat Microsoft in Windows Server 2012 verbessert. (Bild: VBM-Archiv)

Seit Windows Server 2008 R2 können Unternehmen Windows 7 PCs mit DirectAccess ohne Zusatzsoftware direkt mit dem Unternehmensnetzwerk verbinden. Mit Windows Server 2012 wird das noch einfacher.

Mit Windows Server 2008 R2 hat Microsoft DirectAccess eingeführt. Mit dieser Technik können Sie PCs mit Windows 7 über das Internet direkt mit dem Unternehmensnetzwerk verbinden, ohne dass Sie Zusatzsoftware einsetzen müssen.

Für den Verbindungsaufbau ist kein VPN notwendig. Nach der ersten Einrichtung erkennt ein DirectAccess-PC automatisch die Verbindung, verschlüsselt sie und kann sich mit dem Netzwerk verbinden. Auch Gruppenrichtlinien lassen sich über diesen Weg ausliefern.

Nachteil von DircectAccess in Windows Server 2008 R2 war die komplizierte Einrichtung und die verschiedenen Verwaltungswerkzeuge die Administratoren nutzen mussten. Beides hat Microsoft in Windows Server 2012 optimiert.

Die Einrichtung ist deutlich einfacher und für die Verwaltung von Remoteaccess und DirectAccess gibt es nur noch eine einzelne Konsole. Remoteaccess und DirectAccess lassen sich jetzt daher gemeinsam verwalten und es gibt keine Konflikt mehr beim parallelen Einsatz der Systeme.

Ansonsten haben Unternehmen weiterhin den Vorteil den DirectAccess bereits in Windows Server 2008 R2 bietet: Clientcomputer lassen sich effizient auch über das Internet sicher am Netzwerk anbinden, ohne dass Anwender erst VPN-Verbindungen aufbauen müssen.

Der Datenzugriff funktioniert, Gruppenrichtlinien lassen sich anwenden und Software Updates verteilen. Die Kommunikation erfolgt über IPv6. Ist das mit der aktuellen Datenverbindung nicht möglich, kapselt das Betriebssystem die IPv6-Pakete in IPv4-Pakete und versendet sie an die Zielserver.

Wie man in Windows Server 2012 Remoteaccess und DirectAccess mit nur einer Konsole einfach verwaltet, sehen Sie in der Bilderstrecke. Klicken Sie dazu einfach auf das Teaser-Bild dieses Beitrags!

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