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Richtlinien
Weitere Kernrichtlinien betreffen den Umgang mit Gastgeräten, WLAN-Gästen sowie Gastgeräten, die sich verdächtig verhalten. So erkennt die Appliance Gastgeräte und unbekannte Endgeräte, die sich mit dem Unternehmensnetzwerk zu verbinden versuchen, und isoliert diese umgehend.
Externe Geräte haben damit zwar einen Internetzugang, aber keinerlei Zugriff auf die Unternehmensdaten oder die im Unternehmensnetz gespeicherten Informationen. Eine HTTP-Nachricht wird automatisch an das unbekannte Gerät geschickt. Um bei diesem Gastmanagement allen rechtlichen Anforderungen zu genügen, band das Netzwerkteam bei der Definition der Guest-Policy die Rechtsabteilung der Post AG mit ein. Wie auch in anderen Unternehmen ist bei der Post AG Bring Your Own Device ein Thema: Derzeit konzipieren das IT-Security-Team, das Netzwerkteam und die Rechtsabteilung mögliche Lösungen und zukünftige Policies.
Eine wichtige Funktion der NAC-Appliance neben dem Klassifizieren von Endgeräten ist das Überwachen des Netzwerks auf Anomalien, die auf kriminelle Aktivitäten hinweisen könnten. Sobald die Appliance ein Gerät identifiziert, das sich verdächtig verhält – das etwa ein unbekannter WirelessAccess Point ist, oder durch anderen Netzwerktraffic auffällt – wird dieses Gerät automatisch vom Rest des Netzwerks isoliert und ein Warnhinweis an das IT-Team gesendet. Regelmäßig prüft das IT-Team außerdem das Dashboard, zusätzlich garantieren wöchentliche Reports, dass den IT-Verantwortlichen im Netzwerk nichts entgeht.
“Völlige Transparenz über alles, was sich im Netzwerk bewegt, die Einhaltung von Richtlinien und verbesserter Schutz vor Eindringlingen”, so fasst Michael Zatl die wichtigsten Pluspunkte seiner NAC-Implementation zusammen. “Die CounterACT-Appliance ließ sich dabei einfach implementieren und handhaben, innerhalb nur einer Woche konnten wir bereits die volle gewünschte Funktionalität nutzen. Insgesamt sparen wir Kosten und arbeiten mit erhöhter Effizienz, da wir sonst mit der Überwachung des Netzwerks und dem manuellen Ausbügeln von Sicherheitsproblemen viel Zeit verbringen würden – ein echter Gewinn.”
Über den Autor
Frank Weisel ist Regional Manager DACH bei ForeScout.
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