Österreichische Post nutzt Network Access Control-Lösung

NAC-Projekt bei der Post

Seite: 2/3

Anbieter zum Thema

Rollout

Erst als die Post AG sich anhand der erstellten Reporte von der Funktionsweise der Appliance überzeugt hatte, wurden die ersten Zugriffsrichtlinien in den ersten Teilnetzen definiert und aktiviert. Anschließend folgte der Rollout Netzwerk für Netzwerk. Da das WAN zur A1 Telekom Austria outgesourct ist, war dabei zusätzliche Abstimmung erforderlich: Die Appliance darf prinzipiell nur Aktionen ausführen, die das Service Level Agreement nicht beeinflussen.

Insgesamt betreibt die Post AG viele verschiedene, zum Teil überlappende Netzwerke. Das beinhaltet Entwickler-LANs, die LANs der Tochtergesellschaften, Testumgebungen sowie das Gäste-Netz. Die Appliance ist so eingerichtet, dass sie den Zugang zu diesen Netzen kontrolliert, standardisierte Zugangsrichtlinien umsetzt und vor Hacker-Angriffen Schutz bietet. Weil sie agentenlos arbeitet, hält sie die Kontrollen auch aufrecht, wenn Nutzer von einem LAN ins andere wechseln.

Kern des Setups ist der Katalog von Zugriffs- und Sicherheitsrichtlinien, die das Netzwerkteam definiert hat – basierend auf den bereits existierenden Betriebsvereinbarungen, ISMS-Sicherheitsrichtlinien und Architekturvorgaben.

Zu den wichtigsten Richtlinien zählt dabei, dass alle Endgeräte die Compliance-Kriterien hinsichtlich der installierten Software erfüllen müssen. Ist die Antiviren-Software aktiv und auf dem neuesten Stand? Sind Patches installiert? Welche anderen Anwendungen wie Instant Messaging oder Peer-to-Peer-Anwendungen laufen auf dem Gerät? Die Post AG nutzt die NAC-Lösung, um sich eine vollständige Übersicht aller Geräte im Netzwerk zu verschaffen und stellt auf diese Weise sicher, dass ihre IT-Infrastruktur allen Compliance-Anforderungen genügt – und das bis auf Stockwerk-, Switch- und Kabelebene.

(ID:33810920)