Anbieter zum Thema
Tokenlos mit zwei Faktoren authentifizieren
Es gibt jedoch auch eine Login-Methode, die ohne kostspielige traditionelle Hardware-Token auskommt: die tokenlose Zwei-Faktor-Authentifizierung. Innerhalb dieses Authentifizierungs-verfahrens erhält der Mitarbeiter, nachdem er seinen Benutzernamen und ein Passwort definiert hat (erster Faktor), noch einen zusätzlichen Passcode (zweiter Faktor).
Dieses Einmal-Passwort wird ihm mittels SMS auf sein Mobiltelefon oder per E-Mail auf ein anderes Privatgerät zugeschickt, welches nun als Übertragungsgerät für den zweiten Faktor eingesetzt wird. Der zusätzliche Code erhöht die Sicherheit des Netzwerks, da er sich dynamisch ändert.
Das bedeutet, der Passcode wird nach einmaligem Gebrauch gelöscht, und der Mitarbeiter erhält umgehend einen neuen Sicherheitsschlüssel für den nächsten Login-Vorgang zugesendet. Diese duale Absicherung reduziert das Risiko eines Missbrauchs durch Dritte.
Neben dem Sicherheitsaspekt der tokenlosen Zwei-Faktor-Authentifizierung beschleunigt diese Login-Methode auch die Arbeitsabläufe innerhalb des Unternehmens. Da Mitarbeiter ihr Mobiltelefon zum Authentifizieren nutzen, kann auf diese Weise eine Vielzahl von ihnen schnell und unkompliziert auf das Firmennetzwerk zugreifen.
Diese neugewonnene Eigenständigkeit beim Netzwerk-Login hat auch positiven Einfluss auf die Produktivität der Mitarbeiter. Zudem ist für die Mobiltelefone der Anwender auch keine zusätzliche Software zu installieren. Firmen verschlüsseln ihren Netzwerkzugang dank der Zwei-Faktor-Authentifizierung kostengünstig, sicher und unkompliziert.
Schon die Installation der Verschlüsselungslösung geht in weniger als einer Stunde vonstatten. Die Nutzer selbst werden das Prinzip des Zwei-Faktor-Logins umgehend verinnerlichen. Während des späteren Betriebs hat der Administrator auch kaum Verwaltungsaufwand. Beispielsweise erhält er von nun an weniger Anrufe von Mitarbeitern, die ihre Passwörter vergessen haben.
Fazit
Da ein Passwort allein für den Login ins Unternehmensnetzwerk oftmals zu leicht anzugreifen ist, sichern sich Firmen mit zwei Faktoren doppelt ab. Bei der tokenlosen Zwei-Faktor-Authentifizierung können die Mitarbeiter dabei auch ihr eigenes Handy als Hardware-Token nutzen.
Diese Tatsache ist komfortabel für die Angestellten und auch für das Unternehmen. Die Verantwortlichen sparen dank der tokenlosen Authentifizierung die Kosten für die Bereitstellung von Hardware-Token ein und erhöhen gleichzeitig den Schutz ihres Unternehmensnetzwerks.
Über den Autor
Steve Watts ist Sales Director bei SecurEnvoy.
(ID:38136700)