Angriff auf Fujitsu: Personenbezogene Daten betroffen Cyberattacke auf Fujitsu gravierender als gedacht

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Im März war Fujitsu Opfer einer Cyberattacke. Jetzt hat das Unternehmen bekanntgegeben, dass auch personenbezogene Daten betroffen waren.

Nach einer Cyberattacke mit einem möglichen Datenleck im März hat Fujitsu jetzt Untersuchungsergebnisse und bereits umgesetzte Maßnahmen bekannt gegeben.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Nach einer Cyberattacke mit einem möglichen Datenleck im März hat Fujitsu jetzt Untersuchungsergebnisse und bereits umgesetzte Maßnahmen bekannt gegeben.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Im März gab das japanische Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt, dass das Unternehmen Opfer einer Cyberattacke ist.

Fujitsu informiert betroffene Kunden

Fujitsu hat jetzt die Untersuchungsergebnisse und bereits umgesetzte Maßnahmen zu einem möglichen Datenleck, das persönliche Informationen umfasst, bekannt gegeben. Die betroffenen Kunden wurden bereits individuell informiert. Die Untersuchung ergab laut Fujitsu, dass auf einem der Geschäftscomputer von Fujitsu Malware installiert wurde, die sich auf andere Computer im Netzwerk ausbreitete. Die Malware nutzte fortschrittliche Tarnmethoden und war daher schwer zu entdecken. Das Unternehmen teilt mit, dass sich die Malware nur auf 49 Computern innerhalb des japanischen Netzwerks von Fujitsu ausgebreitet hat. Diese Computer verwalten laut Fujitsu keine Cloud-Dienste des Unternehmens und es gibt keine Hinweise auf Zugriffe auf die von Fujitsu angebotenen Dienstleistungen oder Kundendaten.

Die Analyse der verschiedenen Logs (Kommunikationslogs, Bedienungslogs) zeigte, dass einige Dateien durch die Malware kopiert wurden. Diese Dateien könnten möglicherweise entwendet worden sein. Betroffene Kunden wurden informiert. Es gibt anscheinend keine Berichte über den Missbrauch von persönlichen Informationen oder geschäftsrelevanten Daten der Kunden.

Zur Eindämmung des Vorfalls hat Fujitsu alle betroffenen Geschäftscomputer vom Netzwerk getrennt und zurückgesetzt. Die Verbindung zu den externen Servern, die von den Angreifern genutzt wurden, wurde unterbrochen. Darüber hinaus wurden Sicherheitsüberwachungsregeln implementiert und die Funktionen der Virenschutzsoftware verstärkt und aktualisiert, um zukünftige Angriffe besser zu erkennen und zu verhindern.

(ID:50095389)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zur IT-Sicherheit

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung