USV-Konzepte in KMU – Tipps zu Planung, Umsetzung und Wartung (Teil 2)

Offline-, Line-Interactive- oder Online-USV? Spannungsprobleme maßgeblich!

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USV-Typen für jeden Bedarf

Die Auswahl einer geeigneten Spannungsschutzlösung kann recht schwierig sein. Am Markt sind verschiedene USV-Typen mit vielen unterschiedlichen Schutzstufen und Technologien verfügbar – ein wahres „Spannungsschutz-Labyrinth“.

Zur Auswahl stehen Offline-Systeme, Online-Systeme und Line-Interaktive USVs. Unternehmen müssen dabei Schutzbedarf und Kostenfaktor gegeneinander abwägen: Die Technologie muss einerseits den Sicherheitsanforderungen des angeschlossenen Verbrauchers entsprechen, andererseits hinsichtlich Anschaffungs- und Instandhaltungskosten in angemessener Relation stehen.

Offline-USV-Systeme bieten Basisschutz

Stand-by-Systeme, auch „Offline-Systeme“ genannt, dienen als Basisschutz für einen einzelnen PC oder eine einzelne Workstation. Dies sind normalerweise die preisgünstigsten USVs. Sie bieten nur bei einem vollständigen Stromausfall eine Absicherung und haben keine herausragenden Funktionen zur Spannungsaufbereitung.

Offline-Systeme schützen vor

  • Stromausfall
  • Spannungseinbrüchen und
  • Spannungsstößen.

Als „Offline“-Systeme werden sie bezeichnet, weil der eingebaute Wechselrichter erst bei einem Spannungsausfall aktiv wird. Sinkt die Spannung unter einen bestimmten Wert, wechseln diese Einheiten über einen Schalter zur Versorgung des Wechselrichters durch Batteriespannung.

Dabei kommt es zu einer Verzögerung von zwei bis drei Millisekunden, die jedoch von vielen Computern überbrückt werden kann. Der Wechselrichter in der USV wandelt die Gleichspannung der Batterien in Wechselspannung um, die dann die Stromversorgung des Computers sichert.

Seite 3: Line-Interaktive USVs: Spannungsschutz für sensible Anwendungen

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