IT-Dienstleister trimmt alle Systeme auf maximale Sicherheit

Olympische Spiele – Härtetest für IT-Security und Risk Management

23.07.2008 | Autor / Redakteur: Lothar Lochmaier / Stephan Augsten

Outsourcing-Olympiade: IT-Sicherheit und Risiko-Management erfordern Ausdauer und Fingerspitzengefühl.
Outsourcing-Olympiade: IT-Sicherheit und Risiko-Management erfordern Ausdauer und Fingerspitzengefühl.

Outsourcing-Spezialist Atos Origin hat sich für ein komplettes Jahrzehnt die Pole Position in den Konsortien gesichert: Mit dem Erwerb von SchlumbergerSema im Januar 2004 übernahm das Unternehmen den weltweit bisher umfangreichsten IT-Vertrag im Bereich des Sports – die Olympischen Spiele. Dabei darf bin technischer Hinsicht nichts schief gehen. Deshalb genießt Spitzenleistung in der IT-Sicherheit oberste Priorität.

Im Auftrag des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) führte Atos Origin bereits die IT-Konsortien in Athen (Sommerspiele 2004) sowie Turin (Winterspiele 2006) an. Jetzt stehen die nächsten Mega-Events vor der Tür: Die diesjährige Sommer-Olympiade in Peking, Vancouver (Winterspiele 2010) und London (Sommer-Olympiade 2012).

Wenn alle Verantwortlichen ihre IT-Systeme mit langem Atem so fit machen würden, wäre es sicherlich viel besser um die IT-Sicherheit in den Unternehmen bestellt. Aber Olympia ist eben ein Sonderfall – mit erhöhter öffentlicher Aufmerksamkeit. Und hier hat sich in dieser Dekade der französische IT-Dienstleister Atos Origin mit einem langfristigen Outsourcing-Deal für nahezu die gesamte IT-Infrastruktur deutlich von der olympischen Konkurrenz abgesetzt.

Schief gehen darf bei einer Olympiade bekanntlich nicht viel, will der Athlet oder die Athletin tatsächlich in den vorderen Rängen landen. Das gilt im übertragenen Sinne ebenso für ausfallsichere und hochverfügbare IT-Systeme und den hochkritischen Datentransfer. Es wäre kaum auszudenken, wenn etwa eine Denial-of-Service-Attacke die Verfügbarkeit der Systeme lahmlegte und die Fortsetzung der Spiele gefährdet wäre.

Vancouver 2010 hat schon begonnen

Doch solch unheilvollen Gedanken versuchen die Verantwortlichen durch eine langfristige und ausgesprochen penible Projektplanung vorzubeugen. Kein Wunder also, dass schon heute die Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele in Vancouver 2010 begonnen haben.

Gegenwärtig ist das IT-Team von Atos Origin in Vancouver mit etwa 15 Mitarbeitern präsent. Diese Zahl wird jedoch im Laufe der kommenden zwei Jahre rapide ansteigen. Während der Winterspiele 2010 trägt das Unternehmen immerhin die Verantwortung für ein rund 2.000 Mitarbeiter starkes Team im Technologiekonsortium.

Die Analyse möglicher Schwachstellen in Vancouver hat Anfang Dezember begonnen. Mit von der Partie sind 400 Atos-Origin-Experten. Hinzu kommen vor Ort angeworbenes Personal, freiwillige Helfer aus der Region sowie Technologieexperten aus dem Ausland. Internationales Teamplay in einem multikulturellen Ambiente ist gefragt. Im ersten Halbjahr 2007 konzentriert sich das Team in Vancouver auf den Betrieb und die Besetzung des IT-Helpdesks für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2010.

Seite 2: Wachstumsmarkt China im Visier

 

IT-Dienstleister Atos Origin schlägt die Konkurrenz

 

China strebt weltweit führende Rolle in der IT an

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