Erfolgreiche Stopps in Frankfurt und München Halbzeit der ISX Tour 2026

Von Melanie Staudacher 3 min Lesedauer

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Anpfiff, Pressing, Treffer. Die ISX IT-Security Conference in München zeigte Taktiken von Detection und Incident Response bis Digitale Souveränität und AI Act. Mit über 160 Teilnehmern, Ausstellern und Speakern war der zweite Stopp der ISX Tour ein voller Erfolg. Nur ein Eigentor mussten die Organisatoren hinnehmen.

Die Hälfte der ISX-Tour ist geschafft: Nach München geht es jetzt weiter nach Hamburg und Düsseldorf.(Bild:  Vogel-IT Akademie)
Die Hälfte der ISX-Tour ist geschafft: Nach München geht es jetzt weiter nach Hamburg und Düsseldorf.
(Bild: Vogel-IT Akademie)

Bevor Mexiko und Südafrika in Mexiko-Stadt am 11. Juni 2026 den Auftakt für die Fußball Welt­meisterschaft geben, fanden in Frankfurt und München bereits Spieltage der anderen Art statt: Am 3. Juni eröffnete die ISX Tour in Frankfurt, gefolgt vom zweiten Stopp am 9. Juni in München. Security-Insider war als Medienpartner mit vor Ort in München, um neben den vielen Fach­vor­trägen auch die grandiose Stimmung und den Austausch mit den Teilnehmenden zu genießen.

Die Top-Themen der ISX in München

Nachdem Svenja Mohn, Director der Vogel IT-Akademie die ISX in München eröffnet hat, folgte die erste Keynote des Tages von Stefan Strobel, CEO von Cirosec. Er warf einen Blick auf die Lage im Cyberraum: Wie gehen Angreifer vor, welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz dabei und welche Detection-Strategien und Werkzeuge eignen sich zum Schutz? Wem dieser Vor­ge­schmack noch nicht gereicht hat, konnte direkt tiefer eintauchen und an Strobels Thinktank „Richtige Vorbereitung und Reaktion auf einen IT-Sicherheitsvorfall durch Malware & Ransomware“ teilnehmen.

Auch in der zweiten Keynote ging es um die aktuelle Cyberbedrohungslage, allerdings mit einem anderen Fokus. Dr. Kerstin Zettl-Schabath, Senior Cyber Threat Intelligence Analystin bei der DCSO erläuterte, wie Unternehmen Informationen über Angreifer nutzen können, um sich besser zu verteidigen. Interessenten konnten das Thema im Thinktank „Wie kann man geo­po­li­ti­sche Informationen zur Bedrohungslage für die eigene Organisation nutzen?“ mit Dr. Zettl-Schabath vertiefen.

Nach der Mittagspause ging der Ball an Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker, Research Director und Gründer des Cyberintelligence Institutes. Er warf einen Blick auf die Zukunftsherausforderung der Digitalen Souveränität. Er beschrieb die Cloudifizierung als Achillesferse der Digital­souverä­ni­tät, wie Technologie vom Datenschutz- zum Verfügbarkeitsproblem wird und wie wir mit gezieltem „De-Risking“ digital souveräner werden können. Direk im Anschluss trat Dr. Jens Eckhardt, Fachanwalt für IT-Recht von Pitc Legal auf mit seiner Keynote zu „AI Act – Demystified!“.

Den Abschluss des Tages machte IT-Sicherheitsexperte und Comedyhacker Tobias Schrödel. Auf humorvolle Weise berichtete er von seinen Erfahrungen mit Verhandlungen mit Ransomware-Gruppen und dem Verhalten von Cyberkriminellen im Darknet. Mit voller Begeisterung entließ Schrödel am frühen Abend das Publikum. Von 9 Uhr morgens bis 17:20 Uhr abends, 500 Mi­nu­ten, über 160 Teilnehmer, Aussteller und Speaker in München: Die ISX in München war ein voller Erfolg! Ein Eigentor mussten die Organisatoren der ISX IT-Security Conference jedoch vorab verbuchen. Denn sie hatten die Größe der Location und den Andrang in München unterschätzt und mussten wenige Wochen vor dem zweiten Stopp eine größere Location suchen. Nach dem geglückten Location-Upgrade ist das Team der Vogel IT-Akademie nun bereit für die nächsten Spieltage am 16. Juni in Hamburg und am 23. Juni in Düsseldorf.

Austausch als Erfolgsfaktor

Aus Sicht von Teilnehmenden und Ausstellern überzeugt die ISX mit ihrem Format. Dieser Meinung ist Jana Schäffler, Business Resilience Officer bei Telefónica Germany. Sie ist mittlerweile Stammgast der Konferenz. „Ich bin schon zum vierten Mal auf der ISX und jedes Mal wieder begeistert“, sagt sie. Besonders schätzt sie die hochwertigen Informationen, den Austausch vor Ort und die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Auch künftig will sie wieder dabei sein.

Nikolas Schran, Vice President Sales & Marketing bei G DATA CyberDefense, war als Aussteller vor Ort. Für ihn bietet die ISX vor allem Raum für relevante Begegnungen mit Partnern, Endkunden und Herstellern. „Wir haben super viele Kundengespräche“, sagt Schran. Die Gespräche, die G DATA vor Ort geführt habe, seien sehr vielversprechend gewesen.

Verlängerung gewünscht?

Am 30. Juni kommt die ISSX nach Pfäffikon in die Schweiz. Und am 17. November folgt die ISX IT-Security Digital Conference.

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