Priorisierung und Automatisierung
Wenn KI Sicherheitslücken schneller findet, als der Mensch patchen kann

Von Melanie Staudacher 8 min Lesedauer

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KI hat die Schwachstellensuche für Verteidiger wie auch Angreifer be­schleunigt und damit das Patch-Management enorm unter Druck gesetzt. Drei Systemhäuser berichten von den neuen Anforderungen, die die Schwachstellen-Flut mit sich bringt.

Unternehmen können der Zunahme an Schwachstellen, die mithilfe von KI gefunden werden, nicht mehr standhalten. Deshalb suchen sie für das Patch-Management Hilfe bei Systemhäusern.(Bild: ©  Nure - stock.adobe.com / KI-generiert)
Unternehmen können der Zunahme an Schwachstellen, die mithilfe von KI gefunden werden, nicht mehr standhalten. Deshalb suchen sie für das Patch-Management Hilfe bei Systemhäusern.
(Bild: © Nure - stock.adobe.com / KI-generiert)

In diesem Sommer zeigten Hersteller wie Oracle, Google und Microsoft außergewöhnlich hohe Zahlen geschlossener Schwachstellen. Oracle veröffentlichte im Juli 2026 mit 1.449 Security Patches sein bisher größtes Critical Patch Update, Google schloss in den Chrome-Versionen 149 und 150 innerhalb von rund 60 Tagen 1.072 Sicherheitsfehler und Microsoft meldete im Juli-Patchday 622 behobene Schwachstellen – ein neuer Rekord.