Quelloffene Security-Werkzeuge bei Twitter

Open Source Tools schützen Twitter

| Autor / Redakteur: Michael Matzer / Peter Schmitz

Täglich werden tausende Twitter-Konten geknackt. Erst ein Hack der Twitter Konten von US-Präsident Barack Obama und der Associated Press (AP) brachten Bewegung in die Sicherheitsstrategie bei Twitter.
Täglich werden tausende Twitter-Konten geknackt. Erst ein Hack der Twitter Konten von US-Präsident Barack Obama und der Associated Press (AP) brachten Bewegung in die Sicherheitsstrategie bei Twitter. (Bild: VBM)

Der Kurznachrichtendienst Twitter arbeitet mit seinen 450 Entwicklern hart daran, Schwachstellen in seiner Cloud-Software zu beseitigen. Die Programmierer setzen vorhandene und selbstentwickelte Opensource-Werkzeuge ein, um ihre Software sicherer zu machen.

Twitter ist das einzige mir bekannte US-Unternehmen, das von allerhöchster Stelle, nämlich der Federal Trade Commission, dazu verdonnert wurde, auf 20 Jahre hinaus alles Notwendige zu unternehmen, um einen weiteren Vorfall wie das Hacken des Twitter-Accounts des US-Präsidenten zu verhindern. Dieser peinliche Vorfall soll sich nie wiederholen.

Der Hack des Twitter-Accounts von Barack Obama löste ein Umdenken bei Twitter aus.
Der Hack des Twitter-Accounts von Barack Obama löste ein Umdenken bei Twitter aus. (Bild: Twitter)

Leichter gesagt als getan. Die beiden Twitter-Mitarbeiter Nick Green und Al Smolen stellten kürzlich auf der Security Development Conference in San Francisco dar, welche Probleme sie mit den vorhandenen Testwerkzeugen hatten. Diese automatisierten Werkzeuge für statische Analyse des Codes lieferten eine Menge "falsed positives", also Fehlermeldungen, wo keine Fehler waren. Dynamische Analysewerkzeuge für Penetrationstests waren nicht erfolgreicher. Das manuelle Vorgehen war aber zu langsam, aufwändig und ebenfalls fehleranfällig. Extrene Meldungen aus der Community halfen wenigstens, Fehler aufzuspüren.

Also setzten die mit der Security betrauten Programmierer wie Green und Smolen selbstentwickelte Opensource-Werkzeuge ein, um Schwachstellen zu finden, den Exploit zu verhindern, die Sicherheitslage permanent zu überwachen und auf Vorfälle schnellstens zu reagieren.

Höchst interessant ist dabei ihr eigenes Dashboard, um all diese Tools unter einen Hut zu bringen. Das Security Automation Dashboard (siehe Bilderstrecke) trägt die Abkürzung SADB und wird "sad bee" ausgesprochen - und auch so graphisch symbolisiert. Seine Aufgabe: diejenigen Mitarbeiter zu informieren, die alles über den Sicherheitsstatus von Twitter wissen müssen.

Die "traurige Biene" ist nichtsdestotrotz sehr fleißig, denn sie lässt folgende fünf Werkzeuge für sich rackern:

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