Kostenlose Datenrettung für Linux-Dateisysteme R-Linux: freie Linux-Recovery-Software

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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R-Linux ist ein kostenloses Wiederherstellungsprogramm zur Rettung gelöschter Dateien auf Linux-Systemen. Die Software unterstützt Ext2-, Ext3- und Ext4-Dateisysteme und bietet eine präzise Wiederherstellung selbst bei beschädigten Partitionen oder defekten Datenträgern.

Daten unter Linux mit R-Linux wiederherstellen.(Bild:  Joos – R-Tools Technology)
Daten unter Linux mit R-Linux wiederherstellen.
(Bild: Joos – R-Tools Technology)

R-Linux greift auf IntelligentScan-Technologie zurück, die auch in der kostenpflichtigen Lösung R-Studio zum Einsatz kommt. Damit können gelöschte oder verlorene Dateien zuverlässig rekonstruiert werden, etwa nach Stromausfällen, Virenangriffen oder einem Systemabsturz. Auch nach dem Löschen oder Formatieren einer Partition gelingt es der Software, frühere Dateistrukturen zu erkennen und Daten aus diesen Bereichen wiederherzustellen.

Stark bei defekten Sektoren und komplexen Dateistrukturen

Ein besonderer Vorteil zeigt sich beim Umgang mit beschädigten Speichermedien. R-Linux kann komplette Festplatten oder einzelne Partitionen als Image-Datei sichern. Diese Abbilder lassen sich dann separat analysieren, ohne weiteren Zugriff auf den fragilen Originaldatenträger. Das ist vor allem bei fortschreitendem Sektorverlust sinnvoll, um noch intakte Daten rechtzeitig zu sichern. Die Images können dabei komprimiert, verschlüsselt oder in mehrere Teile zerlegt werden und sind mit „R-Drive Image“ kompatibel.

Die Benutzeroberfläche orientiert sich am klassischen Windows-Explorer, was die Bedienung auch für Einsteiger überschaubar macht. Neben klassischen Festplatten erkennt R-Linux auch verschiedene Partitionsschemata wie GPT, MBR oder die Apple-Partitionstabelle. Selbst dynamische Windows-Partitionen lassen sich analysieren – inklusive Varianten über GPT oder MBR.

R-Linux bietet zudem eine integrierte S.M.A.R.T.-Überwachung, mit der sich der Zustand einer Festplatte kontrollieren lässt. Treten erste Warnzeichen auf, sollte ein Zugriff auf den betroffenen Datenträger vermieden werden, um Datenverluste zu minimieren.

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