Status der Ransomware-Angriffe in 2024 Kaspersky meldet dramatischen Anstieg der Ransomware-Angriffe

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Nach einer aktuellen Untersuchung von Kaspersky, ist die Anzahl an erfolgreichen Ransomware-Angriffen in 2023 um dramatische 71 Prozent angestiegen. Darauf sollten Unternehmen jetzt achten.

Ransomware-Angriffe gehören weiterhin zu den größten Bedrohungen für die Cybersicherheit und betreffen weltweit Unternehmen und Einzelpersonen gleichermaßen.(Bild:  Andrey Popov - stock.adobe.com)
Ransomware-Angriffe gehören weiterhin zu den größten Bedrohungen für die Cybersicherheit und betreffen weltweit Unternehmen und Einzelpersonen gleichermaßen.
(Bild: Andrey Popov - stock.adobe.com)

Kaspersky meldet, dass nach eigenen Untersuchungen die Anzahl von erfolgreichen Ransomware-Angriffen in 2023 um 71 Prozent angestiegen ist.

Ransomware ist weiterhin die größten Bedrohungen für Unternehmen

Ransomware-Angriffe gehören weiterhin zu den größten Bedrohungen für die Cybersicherheit und betreffen weltweit Organisationen und Einzelpersonen gleichermaßen. Untersuchungen von Kaspersky zeigen, dass die Zahl gezielter Ransomware-Attacken 2023 im Vergleich zu 2022 um 30 Prozent gestiegen ist. Viele Angriffe erfolgen im Rahmen des Ransomware-as-a-Service-Modells (RaaS), bei dem kleinere Gruppen gegen eine Abonnementgebühr oder einen Teil des Lösegelds Zugriff auf die Ransomware erhalten.

Die aktivste Ransomware im Jahr 2023 war Lockbit 3.0, gefolgt von BlackCat/ALPHV und Cl0p. Lockbit 3.0 profitierte von einem Leck im Builder, das unabhängigen Gruppen ermöglichte, eigene Varianten zu erstellen. BlackCat/ALPHV wurde durch eine FBI-Operation gestört, während Cl0p das Dateiübertragungssystem MoveIt infiltrierte und mehr als 2500 Unternehmen betraf.

Weitere bemerkenswerte Ransomware-Varianten sind BlackHunt, Rhysida, Akira, Mallox und 3AM. BlackHunt nutzt anpassbare Angriffsvektoren, Rhysida zielt auf Windows und Linux ab, Akira weist keine Entschlüsselungsschwachstellen mehr auf, Mallox zielt auf MS SQL- und PostgreSQL-Server ab, und 3AM verwendet eine ausgeklügelte Befehlszeilenschnittstelle und Sicherheitsmaßnahmen.

Laut dem Incident-Response-Team bei Kaspersky standen 2023 33,3 Prozent der Vorfälle im Zusammenhang mit Ransomware. Ein bedeutender Trend ist der Anstieg von Angriffen über Auftragnehmer und Dienstleister. Die häufigsten Ransomware-Familien in der Incident-Response-Praxis waren Lockbit, BlackCat, Phobos und Zeppelin.

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