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3. Reduktion von Komplexität beim Privileged Account Management
Eine der übergeordneten Herausforderungen resultiert aus den verschiedenen IT-Systemen, die alle ihre eigenen Fähigkeiten haben und daher eigene Anforderungen an das Privileged Account Management stellen. Daraus ergibt sich oft die Verwendung unterschiedlicher spezifischer Tools zusammen mit ad-hoc aufgesetzten Richtlinien und Praktiken zur Steuerung des Privileged-Account-Zugangs.
Dieser Ansatz verkompliziert leider häufig den Audit-Prozess und macht den Nachweis schwierig, dass alle Zugänge kontrolliert und Prinzipien zur Trennung von Verantwortlichkeiten umgesetzt wurden. Aus diesem Grund schafft man mit der Konsolidierung unterschiedlicher Systeme eine gemeinsame Identitätsstruktur, bei der ein einheitlicher PAM-Ansatz leichter und mit größerer Konsistenz flächendeckend umzusetzen ist.
So werden die Fehlerquellen eliminiert, die aus der Komplexität mehrerer Systeme resultieren sowie auch das Risiko und die Kosten für das Management vieler unterschiedlicher Systeme gesenkt. Darüber hinaus wird die Effizienz durch die Konsolidierung der Privileged-Account-Management-Fähigkeiten auf eine gemeinsame Management- und Reporting-Schnittstelle deutlich vereinfacht.
Der oben erwähnte Bericht von EMA stellt auch fest, dass Organisationen mit einer guten Disziplin bei Konfiguration und Change Management generell besser abschneiden. Dies gilt nicht nur bei der Anzahl von Incidents oder Störungen in den Sicherheitssystemen, sondern auch bei der Zuverlässigkeit in der IT, weniger ungeplantem IT-Aufwand, erfolgreicheren IT-Changes, besseren Server-to-System-Administratorquoten sowie mehr zeit- und kostengerecht fertiggestellten IT-Konzepten.
Fazit
Privileged Account Management wird in den nächsten Jahren einer der am schnellsten wachsenden Bereiche im Identity Access Management werden. Viele der jüngst bekanntgewordenen Sicherheitslücken sind auf ungenügende Kontrolle privilegierter Accounts zurückzuführen.
Diese Angriffe beschränken sich nicht auf bestimmte Bereiche oder Branchen. Ähnliche Attacken können jeder Organisation massiven Schaden zufügen, ganz unabhängig von der Größe. Es ist für Unternehmen an der Zeit, die schwerwiegenden Sicherheitsrisiken zu erkennen, die durch mangelhafte Privileged-Account-Management-Praktiken entstehen.
Hierbei hilft die richtige Lösung, die jene Fähigkeiten mitbringt und umfassende Kontrolle in einer flexiblen und modularen Architektur ermöglicht. Idealerweise wählen Unternehmen einen integrierten Ansatz für Identitäts- und Zugangsmanagement, insbesondere Privileged Account Management. Das schließt das Sicherheitsproblem durch Einzelpersonen mit weitreichenden, anonymen und nicht überwachten Zugriff auf sensible IT-Elemente mit ein.
Organisationen sind dann erfolgreich in der Lage, die Risiken durch unkontrollierten Superuser-Zugriff, schlechte Audit-Ergebnisse, direkte Sanktionen und negative Presse zu vermeiden. Nebenbei kann das Unternehmen so die Performance steigern und Supportkosten reduzieren.
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