Fallstudie: Alpma Schnelle Backups und optimierte Cyber-Resilienz

Ein Gastbeitrag von Scality 2 min Lesedauer

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Wie ein bayerischer Maschinenbauer seine Backup-Zeiten um 89 Prozent verkürzte – und seine Datensicherheit nachhaltig modernisierte.

Das oberbayerische Unternehmen Alpma stellt hochspezialisierte Maschinen für die Verarbeitung von Milchprodukten her – und benötigte eine neue Backup-Lösung.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Das oberbayerische Unternehmen Alpma stellt hochspezialisierte Maschinen für die Verarbeitung von Milchprodukten her – und benötigte eine neue Backup-Lösung.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Tradition trifft Technologie: eine Geschichte aus Bayern

Mitten im oberbayerischen Alpenvorland, im beschaulichen Rott am Inn, sitzt ein echter „Hidden Champion“ der Lebensmittelindustrie: Alpma – ein weltweit führender Hersteller hochspezialisierter Maschinen für die Verarbeitung von Milchprodukten. Ob Käseherstellung oder Verpackung – wenn irgendwo auf der Welt ein Block-Emmentaler präzise portioniert wird, steckt mit großer Wahrscheinlichkeit Technologie von Alpma dahinter.

Doch wie in vielen innovativen Industrieunternehmen sind heute nicht nur Stahl und Sensorik entscheidend – sondern auch das, was man nicht sieht: Daten. Und genau hier stand Alpma vor einer Herausforderung, die mehr als nur die IT betraf.

Wenn Backup zum Bottleneck wird

„Unsere Daten sind so wertvoll wie die Milch, mit der unsere Kunden arbeiten“, so Andreas Preissinger, IT-Sicherheitsarchitekt bei Alpma. Doch genau diese Daten waren gefährdet – durch ein veraltetes Backup-System, das auf LTO-Bändern basierte. Ganze 36 Stunden dauerte ein vollständiges Backup. Und wenn etwas schieflief? Zurück auf Los.

Zudem fehlte es an einem entscheidenden Schutzmechanismus: Unveränderlichkeit. Damit war Alpma potenziell verwundbar – durch Ransomware, menschliche Fehler sowie gezielte Angriffe. Das gesamte Backup-Management lag zudem in der Verantwortlichkeit bei einer einzigen Person.

Vom Datenproblem zur resilienten Speicherlösung

Die Anforderungen im Überblick:

  • deutlich schnellere Backups,
  • S3-Kompatibilität,
  • lokale Kontrolle statt Cloud-Abhängigkeit,
  • integrierte Unveränderlichkeit gegen Ransomware,
  • einfache, teamfähige Verwaltung.

Gemeinsam mit einem HPE-Partner entschied sich Alpma für Scality Artesca als Backend für Veeam Backup & Replication – eine moderne, softwaredefinierte Objektspeicherlösung, speziell für die Herausforderungen der nächsten Generation konzipiert.

In einem zweimonatigen Proof-of-Concept testete Alpma gemeinsam mit Scality die Lösung auf Herz und Nieren – mit Fokus auf Sicherheit, Zugriffskontrolle und Ausfallsicherheit.

Die Eckdaten des neuen Technologie-Stacks:

  • Speicherlösung: Scality Artesca,
  • Backup-Software: Veeam Backup & Replication,
  • Hardware: HPE Apollo 4200 mit 225 TB Kapazität.

Schneller, sicherer, skalierbarer

In der Praxis bringt die Implementierung der neuen Datensicherungslösung dem bayerischen Maschinenhersteller folgende Verbesserungen:

  • Backup-Zeit reduziert von 36 auf 4 Stunden – eine Verbesserung von 89 Prozent,
  • monatlich getestete Wiederherstellungen inklusive Löschversuchen bestätigen Zuverlässigkeit und Unveränderlichkeit,
  • teamfreundliches Management eliminiert den Flaschenhals der Einzelverantwortung.

Mehr als nur Backup – ein Fundament für Cyber-Resilienz

Mit der neuen Lösung hat Alpma nicht nur eine technische Schwachstelle beseitigt, sondern ein ganz neues Level an Resilienz erreicht. Die Kombination aus lokaler Kontrolle, Cloud-ähnlicher Flexibilität und integriertem Schutz vor Datenmanipulation sorgt für ein neues Sicherheitsgefühl – und gibt der IT wieder Raum für strategische Aufgaben.

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