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Neue Version des Secunia Corporate Software Inspector Secunia CSI 6.0 soll Patch-Management vereinfachen

| Redakteur: Stephan Augsten

Secunia hat den Secunia Corporate Software Inspector 6.0 herausgebracht. Der Schwachstellen-Scanner unterstützt neben Windows und Mac OS X nun auch Red Hat Enterprise Linux. Weitere Optimierungen sollen das Patch-Management im Unternehmen zusätzlich vereinfachen.

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Secunia CSI 6.0 soll das Patch-Management im Unternehmen noch komfortabler machen.
Secunia CSI 6.0 soll das Patch-Management im Unternehmen noch komfortabler machen.

In der neuen Version 6 erlaubt der Secunia Corporate Software Inspector (CSI) das Erstellen individueller Scan-Regeln, um eigens erstellte Programme, Treiber und Plug-ins zu scannen. Entsprechende Updates lassen sich mit dem Secunia Package System (SPS) erstellen und mit vorhandenen Deployment-Lösungen ausrollen.

Um das Ausrollen von Patches zu vereinfachen, kann der Administrator Update-Pakete mit Secunia CSI schnüren und anschließend über andere Patch-Deployment-Lösungen wie beispielsweise Altiris ausliefern. Neben Windows- und Mac-Rechnern unterstützt Secunia CSI nun auch den Inventory Service von Red Hat Enterprise Linux (RHEL).

Die Integration mit dem System Center Configuration Manager von Microsoft wurde laut Secunia ebenfalls optimiert. So lassen sich Geräte, die mit dem Upstream,SCCM verbunden sind, einfach anzeigen und scannen. Die Scan-Ergebnisse werden aus den vom SCCM Software Inventory Agent erfassten Daten übernommen, so dass der Secunia CSI Agent nicht auf jedem Clientsystem installiert werden muss.

Auch bei den Secunia Advisories für unsichere und nicht länger unterstützte Software hat der Hersteller nachgearbeitet. So erhalten die Anwender durch Anklicken der Secunia Advisory ID (SAID) detaillierte Problem-Beschreibungen.

Secunia CSI 6.0 ist ab sofort verfügbar, eine kostenlose Testversion ist auf der Secunia-Webseite erhältlich. Weitere wichtige Änderungen sind nach Aussage von Secunia:

  • Smart Groups: Anwender können ihre Daten segmentieren und filtern, um anhand verschiedener Kriterien Smart Groups zu konfigurieren und damit Abhilfe-Maßnahmen zu priorisieren.
  • Smart Group Notifications: Erstellung und Konfiguration von Erinnerungen, Benachrichtigungen und Alarmen für eine Smart Group basierend auf aktuellem Status oder Veränderungen in einer Group.
  • Export: Automatisches Extrahieren und Übertragen von Daten durch zeitlich definierten Export (z. B. täglich) aus Secunia CSI in SIEM-Lösungen (Security Information and Event Management) und Reporting-Tools.
  • Active-Directory-Integration: Automatische Aktualisierung von Organisationseinheiten und Strukturen in Secunia CSI nach Änderungen im Active Directory.
  • Activity Log: Anzeige von Informationen zu sämtlichen Anwenderaktivitäten in Secunia CSI.
  • Integration mit Secunia Vulnerability Intelligence Manager (VIM): Anzeige und Management der Secunia VIM-Accounts, die verifiziert und in Secunia CSI integriert wurden; Erstellung von Asset Lists für die integrierten Secunia VIM-Accounts. Die Asset Lists werden automatisch mit den Scan-Ergebnissen von Secunia CSI aktualisiert.
  • IP Access Management: Konfiguration der IP-Adressen, von denen der Zugriff auf die Secunia CSI Konsole möglich ist.

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