Umfrage von OTRS Security Tools sind zu komplex und schlecht integrierbar

Von Ira Zahorsky 2 min Lesedauer

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Nutzen Security-Teams mehrere Tools, haben sie oft Schwierigkeiten mit der Integration und Interoperabilität. Dementsprechend unzufrieden äußerten sie sich in einer Umfrage des Herstellers und Dienstleisters OTRS.

Deutsche Security Teams bemängeln die hohe Komplexität und die schlechte Integrierbarkeit von Sicherheits-Tools.(Bild:  thanmano - stock.adobe.com)
Deutsche Security Teams bemängeln die hohe Komplexität und die schlechte Integrierbarkeit von Sicherheits-Tools.
(Bild: thanmano - stock.adobe.com)

Einer Umfrage von OTRS zufolge kämpfen IT-Security-Fachkräfte häufig (44 %) mit zu komplexen Tools. Auch die Integration der Tools lässt zu wünschen übrig (41 %). Im Vergleich mit dem weltweiten Durchschnitt (71 %) sind in Deutschland auch nur 59 Prozent der Befragten mit der Integration und Interoperabilität ihrer Tools zufrieden oder sehr zufrieden. „Wenngleich es viele Tools auf dem Markt gibt, die in Sachen Integrationsmöglichkeiten und Interoperabilität stark zu wünschen übriglassen, sollten Security-Teams nicht den Kopf in den Sand stecken und die Suche vorzeitig aufgeben. Denn fehleranfällige manuelle Prozesse oder gar ungesicherte Kommunikation stellen ein enormes Sicherheitsrisiko dar und können nicht die Alternative sein“, gibt Jens Bothe, Vice President lnformation Security bei OTRS, zu bedenken. Bei der Auswahl neuer Tools ist neben der Funktionalität (40 %) und den Kosten (36 %) demnach auch die Integrationsfähigkeit (38 %) ein wichtiger Faktor.

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Wenige Security Tools

Im internationalen Vergleich nutzen deutsche Security-Teams weniger SOAR-Software (Security Orchestration, Automation and Response) als Baustein ihres Security-Tool-Kastens. Im Vergleich zu 2022 ist der Anteil jedoch um immerhin 25 Prozent gestiegen. Ein gutes Fünftel (22 %) nutzt jedoch keine SOAR-Software und plant auch keine Einführung, obwohl der internationale Trend große Vorteile einer solchen Software für das Security Operations Center (SOC) zu haben scheint. 54 Prozent sehen hier die leichtere Zusammenarbeit mit der IT als größten Vorteil. Jeweils gut die Hälfte (51 %) bemerken die kürzere Antwortzeit sowie das Tracking und Reporting von Vorfällen positiv. „Tools wie leistungsstarke SOAR-Software sparen den Teams etwa durch automatisierte Prozesse und sichere Schnittstellen zu anderen Tools nicht nur wertvolle Zeit, sondern gewährleisten auch, dass sie schnell und effektiv auf Bedrohungen und Vorfälle reagieren und gleichzeitig Compliance-Richtlinien mühelos einhalten können“, fasst Bothe die Vorzüge zusammen.

Über die OTRS-Umfrage

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der Pollfish Inc. im Auftrag der OTRS AG, an der 500 IT- und Cybersecurity-Fachkräfte aus Deutschland (100 Teilnehmer), USA, Brasilien, Mexiko, Singapur und Malaysia zwischen dem 5. und 8. September 2023 teilnahmen. Dieser Artikel bezieht sich auf Teil 3: Tools & Interoperabilität.

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