Daten- und Informationssicherheit mit ISO/IEC 27001 Sicherheit und Wettbewerbsvorteile durch Zertifizierung

Ein Gastbeitrag von Thomas Schwarz 4 min Lesedauer

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Wie wichtig Daten- und Informationssicherheit ist, muss man niemandem mehr erklären. Doch wie erreicht man sie? Die ISO/IEC 27001-Zertifizierung bietet auch Low- und No-Code-Anbietern eine systematische Herangehensweise, um ein hohes Informationssicherheitsniveau in ihren Prozessen und Produkten zu gewährleisten. Mit unschlagbaren Vorteilen für Unternehmen und Kunden.

Die ISO/IEC 27001 stellt sicher, dass alle Aspekte der Informationssicherheit angemessen berücksichtigt werden – und dies systematisch und nach einem einheitlichen, weltweit gültigen Schema.(Bild:  WrightStudio - stock.adobe.com)
Die ISO/IEC 27001 stellt sicher, dass alle Aspekte der Informationssicherheit angemessen berücksichtigt werden – und dies systematisch und nach einem einheitlichen, weltweit gültigen Schema.
(Bild: WrightStudio - stock.adobe.com)

In der digitalen Ära sind Informationen und Daten das Lebenselixier eines jeden Unternehmens – erst recht, wenn es darum geht, Innovationen zu schaffen und Kundenanforderungen zu erfüllen. Gerade aber weil die IT das Rückgrat von Organisationen darstellt, wird sie immer häufiger zum Angriffsziel. Die Risiken reichen von Datenverlust, Missbrauch oder Manipulation vertraulicher Informationen, Erpressungsfällen bis hin zu einem stillstehenden Geschäftsbetrieb. Solche Schäden können nicht nur gravierende rechtliche und finanzielle Folgen haben. Sie führen auch zu einem Vertrauensverlust bei Kunden und Partnern.

Die IT-Branche steht demnach vor wachsenden Herausforderungen, wenn es darum geht, die Informationssicherheit im Unternehmen zu bewahren oder den komplexen Datenschutzanforderungen gerecht zu werden. Diese kennt auch smapOne als No-Code-Anbieter von Business Apps. No-Code- und Low-Code-Plattformen sind darauf ausgerichtet, die Entwicklung von Softwareanwendungen zu erleichtern, indem sie es Menschen ohne besondere Programmierkenntnisse ermöglichen, eben solche Anwendungen zu erstellen. Mit smapOne digitalisieren Unternehmen spielerisch ihre Prozesse. Die Mitarbeiter bauen, lernen, probieren aus und optimieren so einzelne Arbeitsprozesse aus eigener Kraft. Die international anerkannte ISO/IEC 27001-Zertifizierung unterstützt uns und andere IT-Unternehmen dabei, die Sicherheit von Informationen – egal ob unsere eigenen oder die Informationen, die wir im Auftrag unserer Kunden verarbeiten – bestmöglich zu schützen. Mit der Zertifizierung zeigen Organisationen, dass sie ein starkes Bewusstsein für Cyberrisiken und IT-Schutz besitzen und diese aktiv und kompetent managen.

Über ISO/IEC 27001

Die ISO/IEC 27001 ist die führende Norm für Informationssicherheitsmanagementsysteme (ISMS) weltweit und damit die wichtigste Zertifizierung für den Bereich der Informationssicherheit. Ihr Stärke: Sie bietet eine systematische Herangehensweise zur Sicherung sensibler Informationen – unabhängig von Größe, Art oder Branche des Unternehmens. Die Norm hilft, Informationssicherheit und IT-Security strukturiert zu optimieren und den spezifischen Anforderungen anzupassen. So wird die Vertraulichkeit betrieblicher und personenbezogener Informationen gewährleistet und die gesamte IT-Infrastruktur verbessert.

Die ISO/IEC 27001 enthält klare Leitlinien für die Planung, Umsetzung, Überwachung und Verbesserung der Informationssicherheit, die dazu beitragen, Sicherheitsrisiken zu identifizieren, zu bewerten und zu reduzieren. Regelmäßige interne Audits und Managementbewertungen sind im weiteren Verlauf erforderlich, damit das ISMS effektiv bleibt und den aktuellen Bedrohungen und Anforderungen entspricht.

Vorteile für Low- und No-Code-Anbieter

Die ISO/IEC 27001 stellt sicher, dass alle Aspekte der Informationssicherheit angemessen berücksichtigt werden – und dies systematisch und nach einem einheitlichen, weltweit gültigen Schema. Dies hilft, Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen zu sichern. Die ISO-Zertifizierung ist daher in der DACH-Region ein beliebtes Entscheidungskriterium bei der Auftragsvergabe. Auf dem internationalen Markt hat es sogar eine ausschlaggebende Bedeutung dafür erlangt, mit einem IT-Dienstleister/-Lieferanten zusammenzuarbeiten.

Kunden, die No-Code- oder Low-Code-Plattformen nutzen, legen oft sensible Geschäftsinformationen auf diesen Plattformen ab. Die ISO 27001-Zertifizierung stellt sicher, dass der Dienstleister angemessene Sicherheitskontrollen eingerichtet hat, um diese Daten zu schützen. Dies erhöht das Vertrauen der Kunden in die Plattform und kann dazu führen, dass mehr Unternehmen die Dienste dieses Anbieters in Anspruch nehmen. In vielen Ländern gibt es gesetzliche Anforderungen und Vorschriften in Bezug auf den Schutz von Daten, vor allem personenbezogene Daten. ISO 27001 hilft dabei, dass die Unternehmen nach diesen Vorschriften handeln.

Die Identifizierung und das Management von Sicherheitsrisiken sind zwei weitere zentrale Bestandteile. Sie ermöglichen es dem Unternehmen, potenzielle Schwachstellen in seiner Plattform zu erkennen und zu beheben, bevor sie zu ernsthaften Sicherheitsvorfällen führen können.

Die Umsetzung der ISO-Zertifizierung erfordert eine gründliche Prüfung der internen Prozesse und Sicherheitspraktiken. Dies erhöht die Effizienz des Unternehmens, da ineffektive Prozesse erkannt und eliminiert werden. Ebenso verlangt ISO 27001 eine kontinuierliche Überwachung und Verbesserung des Informationssicherheitsmanagementsystems. Dies trägt dazu bei, dass das Unternehmen immer auf dem neuesten Stand der Sicherheitspraktiken bleibt und sich ständig auf neue Bedrohungen einstellt.

Fazit: Sicherheit und Wettbewerbsvorteil

In einer Welt dynamischer Digitalisierung von immer mehr Geschäftsprozessen ist es stets ein Drahtseilakt, Informationen unkompliziert und schnell dort verfügbar zu machen, wo sie benötigt werden - und dennoch ein angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten. Ein zertifiziertes ISMS hilft, dieses Problem zu lösen. Es ermittelt Prioritäten und sorgt für ein professionelles Management der Informationssicherheit. Die Norm – und vor allem deren Einhaltung – bietet No-Code- und Low-Code-Anbietern dabei nicht nur einen Schutzschild gegen Cyberbedrohungen, Datenverlust und Missbrauch. Obendrein schafft es Vertrauen bei Kunden und Geschäftspartnern, macht Prozesse effizienter und minimiert rechtliche Risiken. Unternehmen investieren so nicht nur erfolgreich in ihre langfristige Sicherheit, sondern bieten ihren Kunden und Partnern auch ein Höchstmaß an Sicherheit und Zuverlässigkeit. Diese Kombination bildet die Grundlage für eine langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit.

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Über den Autor: Thomas Schwarz ist CTO und Gründer smapOne.

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