Unbefugter Zugriff auf die VMs möglich Kubernetes erstellt gefährdete VM-Images

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

In der Open-Source-Plattforme Kubernetes wurden zwei Sicherheitslücken entdeckt. Die Schwachstellen gefährden die Sicherheit von virtuellen Maschinen, die mit dem Kubernetes Image Builder erstellt wurden, erheblich.

Virtuelle Maschinen, die mit dem Kubernetes Image Builder erstellt wurden, sind derzeit über zwei kritische Sicherheitslücken angreifbar.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Virtuelle Maschinen, die mit dem Kubernetes Image Builder erstellt wurden, sind derzeit über zwei kritische Sicherheitslücken angreifbar.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Kubernetes ist aktuell über die Schwachstellen CVE-2024-9486 und CVE-2024-9594 angreifbar. Betroffen sind virtuelle Maschinen, die mit dem Kubernetes Image Builder erstellt wurden, insbesondere in Kombination mit Proxmox, Nutanix, OVA, QEMU und Raw-Providern. Die Schwachstellen ermöglichen es Angreifern, unautorisiert auf VMs zuzugreifen.

VMs dieser Provider sind betroffen

Die kritische Schwachstelle CVE-2024-9486 betrifft ausschließlich VMs, die mit Proxmox-Images erstellt wurden. Hier können Angreifer ohne vorherige Authentifizierung über SSH auf die betroffenen Systeme zugreifen. Die Schwachstelle wird mit einem CVSS von 9.8 als „kritisch“ eingestuft.

CVE-2024-9594 betrifft VMs, die mit den Providern Nutanix, OVA, QEMU oder Raw erstellt wurden. Diese Schwachstelle wird als „mittel“ mit einem CVSS von 6.3 eingestuft. Hier sind die VMs anfällig, wenn ein Angreifer während des Image-Build-Prozesses Zugriff auf die VM erlangt und die Images manipuliert. Um die Sicherheitslücke zu beheben, müssen betroffene Images mit einer aktualisierten Version des Image Builders neu erstellt werden. Bis ein vollständiges Update durchgeführt wurde, empfiehlt es sich, das Benutzerkonto des Image Builders auf den betroffenen VMs zu deaktivieren.

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