Embedded-Entwicklung mit dem nach ISO 26262 ASIL-D ready Prozessorkern Software-Tools für den Fraunhofer RISC-V-Chip

Redakteur: Ulrike Ostler

Der schwedische Softwarehersteller IAR Systems bietet mit seinen Entwicklungs-Tools für RISC-V-Prozessoren nun auch Unterstützung für den nach ISO 26262 ASIL-D ready zertifizierten Prozessorkern „EMSA5-FS“ des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme IPMS.

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Vermarktet wird der Prozessorkern „EMSA5-FS“ des Fraunhofer IPMS durch den Partner Cast Inc.
Vermarktet wird der Prozessorkern „EMSA5-FS“ des Fraunhofer IPMS durch den Partner Cast Inc.
(Bild: Fraunhofer IPMS)

Sicherheitsrelevante Anwendungen sind in der Welt überall zu finden, in Antriebssteuerungen, der Automatisierungstechnik, im Fahrwerk und in Motorsteuerungen von Fahrzeugen, als auch in Infusionspumpen und Herzschrittmachern. Sicherheitsstandards wie IEC 61508 garantieren, dass Elektroniksysteme den neusten Sicherheitsanforderungen entsprechen. Marcus Pietzsch, Gruppenleiter für IP Cores und ASICs am Fraunhofer IPMS, erläutert: „Das gilt auch für die Prozessoren, die in solchen Systemen zum Einsatz kommen sollen. Bereits die Wahl der Entwickler-Toolchain spielt eine entscheidende Rolle und kann die Sicherheitsintegrität der Geräte direkt beeinflussen.“

Von Vorteil ist daher die Nutzung eines zertifizierten Software-Entwicklungsprozesses der extern und unabhängig geprüft wurde. Nutzer der Toolchain-Software könen von den vereinfachten Zertifizierungsprozessen für funktionale Sicherheit, geringeren Kosten über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg und Performance in RISC-V-basierten Anwendungen profitieren. „Nachdem wir als Erster einen nach ISO 26262 zertifizierbaren RISC-V-Prozessorkern auf den Markt gebracht haben, freuen wir uns, die Nutzung des vorzertifizierten Entwicklungs-Tools durch die „IAR Embedded Workbench“ auch für unseren IP-Core anbieten zu können", sagt Pietzsch..

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