Zwei kritische Schwachstellen Analyseplattform Spotfire anfällig für Malware-Attacken

Von Marvin Djondo-Pacham 1 min Lesedauer

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Verschiedene Softwareprodukte der Analyseplattform Spotfire sind durch Sicherheitslücken angreifbar. Die Entwickler haben zwei kritische Schwachstellen in den aktuellen Versionen geschlossen.

Die Entwickler der Analyseplattform-Spotfire haben zwei kritische Schwachstellen geschlossen. Durch die Sicherheitslücken sind veraltete Softwareversionen anfällig für Malware-Attacken.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Die Entwickler der Analyseplattform-Spotfire haben zwei kritische Schwachstellen geschlossen. Durch die Sicherheitslücken sind veraltete Softwareversionen anfällig für Malware-Attacken.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Spotfire ist eine Analyseplattform, die auf künstlicher Intelligenz (KI) basiert. Unternehmen wie ExxonMobil und Siemens Mobility untersuchen mit der Plattform eigene sowie externe Daten. Durch die zwei kritischen Sicherheitslücken CVE-2025-3114 (CVSS 9.4) und CVE-2025-3115 (CVSS 9.4) sind verschiedene Softwareprodukte anfällig für einen Cyberangriff.

Mehrere Produkte betroffen

Laut eines Blogposts im offiziellem Spotfire-Forum sind folgende Dienste anfällig für Malware-Attacken:

  • Spotfire Analyst
  • AWS Marketplace
  • Deployment Kit Spotfire Server
  • Desktop
  • Enterprise Runtime
  • Service for Python
  • Service for R
  • Statistics Services

Wie Angreifer die Lücken ausnutzen

Durch beide Schwachstellen können Angreifer eigenen Code ausführen. Aufgrund der kritischen Einstufung ist davon auszugehen, dass Remote Code Execution (RCE) möglich ist. Durch die erste Schwachstelle ist die Dateiüberprüfung mangelhaft. Dadurch können Angreifer eine Datei mit Schadcode versehen und ausführen lassen.

Außerdem ist es möglich durch den selben Fehler möglich, aus der Sandbox ausbrechen und nicht vertrauenswürdigen Code ausführen. Durch die zweite Schwachstelle ist die Prüfung bei der Uploadfunktion beeinträchtigt, sodass Angreifern ebenfalls Malware hochgeladen können. Derzeit gibt es noch keine Berichte, dass Angreifer die Lücken bereits ausnutzen.

Sicherheitsupdates verfügbar

Laut Entwickler sind die Fehler in den folgenden Versionen geschlossen:

  • Analyst 14.0.6, 14.4.2
  • AWS Marketplace 14.4.2
  • Deployment Kit Spotfire Server 14.0.7, 14.4.2
  • Desktop 14.4.2
  • Enterprise Runtime 1.17.7, 1.22.2
  • Service for Python 1.17.7, 1.22.2
  • Service for R 1.17.7, 1.22.2
  • Statistics Services 14.0.7, 14.4.2

Alle vorigen Ausgaben bleiben weiterhin verwundbar. Admins sollten deshalb zeitnah handeln und Updates installieren.

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