Sinnvolle Unternehmenstipps zur Passwortsicherheit

Strenge Passwort-Richtlinien erzeugen hohe Kosten

| Redakteur: Peter Schmitz

Eine zu strikte Passwort-Richtline kann für Unternehmen teuer werden. Der Verein "Deutschland sicher im Netz" gibt sinnvolle Tipps zur Passwortsicherheit für Unternehmen.
Eine zu strikte Passwort-Richtline kann für Unternehmen teuer werden. Der Verein "Deutschland sicher im Netz" gibt sinnvolle Tipps zur Passwortsicherheit für Unternehmen. (Fotolia)

Für Unternehmen können falsche, bzw. zu strenge Passwort-Richtlinien zu hohen Kosten führen, das meldet jetzt der der Verein Deutschland sicher im Netz (DsiN e.V.) und gibt gleich gute Tipps wie Firmen es richtig machen können.

Müssen Angestellte ihr Passwort zu häufig wechseln, fällt bei einem Unternehmen mit 1.000 Mitarbeitern durch den Arbeitsaufwand schnell die Summe von 16.000 Euro an. Vermeldet der Verein Deutschland sicher im Netz (DsiN e.V.).

In Privatleben und Geschäftsalltag verwenden Nutzer für die Anmeldung bei verschiedenen Anwendungen das 2-Komponenten-Verfahren mit Nutzernamen und Passwort. Das Passwortwechseln und -merken ist vielen Menschen extrem lästig. Wichtig ist: Wer ein sicheres Passwort hat, braucht es seltener zu wechseln!

Mehr Sicherheit durch kreative Passwörter

Um das Ausspähen eines Passwortes für Angreifer so schwer wie möglich zu machen, sollten mindestens 8 Zeichen, Groß- und Kleinschreibung sowie Sonderzeichen enthalten sein. Die Lebensdauer eines Passworts verlängert sich vor allem durch die Stellenanzahl. Je nach Wert der zu schützenden Daten sollten Nutzer zusätzliche Parameter wie das Risiko berücksichtigen und das Passwort demzufolge sicherer gestalten. Eselsbrücken helfen dann beim Merken.

Wie sicher ein Passwort ist, lässt sich schnell berechnen: t life = ncl / a tps. Zeichenvorrat hoch Passwortlänge dividiert durch die Attacken eines Angreifers pro Sekunde auf das Passwort. Wenn also ein Angreifer 456.976mal pro Sekunde versucht, das 8-stellige Passwort mit einem Vorrat von nur 26 Zeichen zu hacken, benötigt er auf einen normalen PC dazu 3,48 Sekunden.

Wem dies zu kompliziert ist, der kann mit dem Passwort-Rechner des Labors für IT-Sicherheit der Hochschule Emden/Leer kalkulieren, wie sicher seine Passwörter sind:

Serie „Passwortsicherheit“ gibt konkrete Tipps

Wie Angreifer bei der Ausspähung von Passwörtern konkret vorgehen und welche Regeln für Unternehmen wirklich sinnvoll sind, lesen Sie in der fünfteiligen Serie Passwortsicherheit von Udo H. Kalinna, Professor des Fachbereichs IT-Sicherheit der Hochschule Emden/Leer, im IT-Sicherheitsblog von Deutschland sicher im Netz e.V.

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