Netzwerk-Monitoring verschafft den Systemadmins Einblicke in die Leistung, die Verbindungen, die Verfügbarkeit, die aktuelle Nutzung und die Sicherheit eines Netzwerks. Aber diese Datenflut ist gleichsam die Crux derartiger Systeme. (Bild: Gorodenkoff - stock.adobe.com)
Monitoring-Müdigkeit

Ungefilterte Datenflut beeinträchtigt die Netzwerksicherheit

Das kontinuierliche Monitoring des Netzwerk-Geschehens ist die wichtigste Maßnahme, um schnell auf Probleme reagieren zu können. Tools, die Daten über den Netzwerk-Traffic generieren gibt es viele, nur nutzen die oft wenig, wenn es darum geht, sie entsprechend zu interpretieren und geeignete Maßnahmen zu treffen. Zu viele Alerts lassen die Schwelle der Aufmerksamkeit sinken. Gefordert sind nicht Daten, sondern aussagekräftige Hinweise zur Problembewältigung.

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Bildergalerien

Es gibt heute keine Branche mehr, die nicht ins Visier von Cyberkriminellen geraten kann, dementsprechend tun sie gut daran, ihre Abwehrmechanismen an das Vorgehen der Angreifer anzupassen. (©zephyr_p - stock.adobe.com)
Double-Extortion auf dem Vormarsch

5 Schritte zur Risikominimierung von Ransomware-Infektionen

Viele Unternehmen haben Anfang 2021 aufgeatmet, als die Infrastruktur hinter der Malware Emotet abgeschaltet wurde. Allerdings zeigte sich im Jahresverlauf bisher, dass dadurch Ransomware-Angriffe keineswegs weniger wurden, was prominente Beispiele wie Colonial Pipeline oder das irische Gesundheitssystem belegen. Zu umfangreich ist das Spektrum an kriminellen Gruppierungen, die ihren Profit aus dem Vorgehen mit Erpressungstrojanern beziehen.

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Die Diskussion um ein Hinweisgebersystem für Steuerdelikte scheint antiquiert. Im Dezember werden Whistleblowing-Systeme EU-weit zur Pflicht für Unternehmen und Verwaltungen. (©Brian Jackson - stock.adobe.com)
Whistleblowing-Experte: „Debatte über Meldesysteme wird antiquiert geführt“

Diskussion um Hinweis­geber­system für Steuerdelikte

Das Finanzministerium in Baden-Württemberg hat kürzlich ein Hinweisgebersystem eingeführt: Damit können Bürger*innen dem Fiskus anonyme Hinweise auf Steuerdelikte melden. Medial und in der Politik sorgte dies für ambivalente Reaktionen. Neben Befürworter*innen des Systems wurde die Sorge laut, das System erinnere an die Stasi-Zeit und würde Denunziantentum ermutigen. Wieso dieser Vergleich keinen Bestand hat, weiß Kai Leisering, Experte für Whistleblowing.

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Laut dem US-Marktforschungsunternehmen Forrester wird der Zero Trust-Ansatz in Europa zum Mainstream. (Bild: Alexander - stock.adobe.com)
Aspekte einer Zero-Trust-Strategie

Ein sicheres Active Directory ist ein Schlüsselfaktor für Zero Trust

Mehr als zwei Drittel der europäischen Unternehmen entwickeln bereits eine Zero-Trust-Strategie, um Daten und Prozesse in einer hybriden Arbeitsumgebung zu sichern. Einen kritischen Aspekt des Zero Trust-Modells übersehen aber viele Sicherheitsexperten: Es setzt implizit voraus, dass die zugrundeliegenden Systeme, einschließlich Active Directory (AD) als Identitätsspeicher des Unternehmens, ihre Integrität wahren. Dabei ist AD oft das schwache Glied in der Sicherheitskette.

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