Der erste Teil dieser dreiteiligen Fachbeitragsserie zur Cybersicherheit für SAP-Systeme analysiert deren besonderen Herausforderungen, typische Angriffsszenarien sowie die häufigsten Sicherheitslücken. (Bild: © photon_photo - stock.adobe.com)
Teil 1: Häufigste Sicherheitslücken und typische Angriffe

Cybersicherheit für SAP: Grundlagen & Best Practices

SAP-Systeme sind das digitale Herz vieler Unternehmen und verwalten zentrale Geschäftsprozesse. Trotz ihrer geschäftskritischen Rolle wird die Cybersicherheit in diesen Systemen oft vernachlässigt. Diese dreiteilige Artikelserie zeigt die wichtigsten Aspekte der SAP-Sicherheit: von grund­legen­den Herausforderungen und Best Practices über die praktische Umsetzung bis hin zu den relevanten Tools und Verantwortlichkeiten.

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Souveränität als Spektrum: (v.l.) Agnes Heftberger (CEO Microsoft Deutschland & Österreich) und Brad Smith (Vice Chair und President, Microsoft) bei der Eröffnung des ersten „European Sovereignty & Digital Resilience Studios“ in München. (Bild: @alexschelbertphotography)
Digitale Souveränität, resiliente Cloud und KI aus Europa

Microsoft eröffnet erstes Studio für souveräne Cloud- und KI-Architekturen

Microsoft startet im Münchner Innovation Hub das „European Sovereignty & Digital Resilience Studio“. Ziel ist es, gemeinsam mit Kunden und Partnern souveräne, resiliente Cloud- und KI-Infrastrukturen zu entwerfen – jenseits reiner Datenlokalisierung. Weitere Studios folgen in Amsterdam und Brüssel, neun zusätzliche Standorte sind europaweit geplant.

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Zunehmende ERP-Angriffe und KI-gestützte Exploits zwingen Unternehmen, Sicherheit strategisch zu verankern und Monitoring plus anwendungsnahe Detection aufzubauen. (Bild: © Blue Planet Studio - stock.adobe.com)
ERP-Angriffe und KI machen Sicherheit zur Chefsache

Patching reicht nicht: ERP-Sicherheit braucht KI und Monitoring

ERP-Systeme geraten verstärkt ins Visier, weil Angreifer automatisierte Exploit-Ketten und KI-gestützte Reconnaissance einsetzen. Patches allein reichen 2026 nicht mehr: Unternehmen brauchen kontinuierliches Moni­toring, anwendungsnahe Detection und eine Führung, die Cyber­sicher­heit als strategische Aufgabe begreift – inklusive klarer Verantwortlichkeiten und smarter KI-Verteidigung.

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Initial Access Broker (IAB) sind die Türöffner der Cyberkriminalität. Sie beschaffen sich Zugangsdaten zu Netzwerken oder Systemen und verkaufen diese an andere Cyberkriminelle weiter. (Bild: frei lizenziert)
Definition: Initial Access Broker | IAB

Was macht ein Initial Access Broker?

Initial Access Broker sind Cyberkriminelle, die darauf spezialisiert sind, unbefugt Zugriff auf IT-Systeme oder Netzwerke zu erlangen. Ist es ihnen gelungen, sich Zugang zu verschaffen, verkaufen sie die Zugangs­mög­lich­kei­ten an andere Cyberkriminelle weiter. Diese verwenden sie dann für ihre Cyberangriffe wie Datenerpressung oder andere kriminelle Aktivitäten.

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Eine Post-Incident Review (PIR) ist eine strukturierte Nachbetrachtung eines (Cyber-)Vorfalls, um die Ursachen zu verstehen und ähnliche Ereignisse zukünftig zu verhindern. (Bild: frei lizenziert)
Definition: Post-Incident Review | PIR

Was ist ein Post-Incident Review?

Ein Post-Incident Review ist eine strukturierte Nachbetrachtung eines Vorfalls. Im Rahmen der Nachbetrachtung werden die Ursachen zum Beispiel eines Sicherheitsvorfalls oder eines Systemausfalls analysiert, um besser zu verstehen, was genau passiert ist. Ziel ist es, aus dem Incident zu lernen und ähnliche Vorfälle zukünftig zu verhindern oder schneller zu beheben.

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