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Kartenlesegerät mit Flickering-Technologie für ChipTAN-Verfahren TAN Optimus sichert Online-Banking per Bildschirmflackern

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Stephan Augsten

Kobil will sein Kartenlesegerät TAN Optimus mit „Flickering-Technologie“ anbieten. Darunter versteht der Hersteller die optische Datenübertragung vom Monitor zum Lesegerät. Das System soll eine sichere und bequeme Dateneingabe für das Verfahren EMV-CAP gewährleisten und Kunden beim Online-Banking vor Phishing und Trojanern schützen.

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Kobils TAN Optimus empfängt chipTAN-Daten per Sichtverbindung zum Bildschirm.
Kobils TAN Optimus empfängt chipTAN-Daten per Sichtverbindung zum Bildschirm.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit dem TAN Optimus bietet Kobil ein Offline-Kartenlesegerät für für das ChipTAN-Verfahren an. Diese Methode erstellt aus Variablen wie Zielkontonummer und Überweisungbetrag eine einmal gültige TAN. Das Verfahren soll Phishingattacken verhindern.

Besonderheit des jetzt vorgestellten Gerätes ist die sogenannte „Flickering-Technologie“. Wie das kürzlich von Vasco angekündigte System „Digipass 835“ empfängt der Kartenleser Daten also über ein Flackern auf dem Bildschirms.

Vorteil: Das für private Homebanking-Nutzer gedachte System lässt sich ohne Installation nutzen. Anwender können das Gerät zudem unterwegs einsetzen, etwa im Büro oder im Internetcafé.

Das Lesegerät TAN Optimus soll noch in diesem Jahr verfügbar sein und unter zehn Euro kosten. Laut Kobil wollen beispielsweise die Sparkassen den TAN Optimus ihren Kunden anbieten. Außerhalb Deutschlands wird das System als CAP (Chip Authentication Program) Optimus verkauft.

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