IOTA ist eine Kryptowährung, die vor allem für automatisierte Bezahlvorgänge zwischen Maschinen im Internet of Things konzipiert ist. Dadurch werden Bezahlvorgänge einfacher und effektiver. Der Rechenaufwand soll, so die Entwickler, genauso sinken wie die Kosten.
Die Kryptowährung IOTA ist spezialisiert auf Bezahlen im Internet der Dinge. Dabei besteht der Fokus aber nicht nur in IoT, sondern auch in IIoT (Industrial Internet of Things), also IoT-Geräten im Unternehmensumfeld. Wer sich einen genauen Überblick zur Technik von IOTA machen will, findet auf der Internetseite der Entwickler (https://iota.org) genügend Informationen.
Bei IOTA kommen weder Blöcke noch Chains (Ketten) zum Einsatz, also auch keine sequentielle Verbindung der Blöcke, sondern sogenannte „Tangles“, die auf gerichteten azyklischen Graphen (Directed Acyclic Graphs, DAG) beruhen. Diese speichern die Transaktionen im IOTA-Netzwerk. Dies ist auch nicht unbedeutend für die Namensgebung der Kryptowährung: Der Name setzt sich aus „Internet of Things“ und „Tangle“ zusammen.
Das Tangle ersetzt die Blöcke von Blockchain und die mit den Blöcken verbundenen Problemen. Dazu gehört zum Beispiel die lange Dauer von Transaktionen durch die Latenz. Im Fokus steht außerdem eine hohe Skalierbarkeit aufgrund des azyklischen Aufbaus. Die Transaktionen sind kostenlos, schnell und deren Anzahl ist nahezu unbegrenzt. Allerdings verbraucht auch IOTA Ressourcen. Auch hier werden der Datenspeicher und die CPU des Gerätes belastet sowie die Verbindung zum Internet. Außerdem sind einzelne Transaktionen wesentlich größer als bei Bitcoin.
IOTA braucht keine Miner
Beim Bezahlen mit herkömmlichen Kryptowährungen (Bitcon, Ethereum), die Blockchain nutzen, bestätigen die „Miner“ die Transaktionen. Um die notwendigen Berechnungen durchzuführen, wird Rechenkraft benötigt. Das ist bei IOTA nicht in diesem Umfang notwendig. Bei IOTA muss jeder Anwender, der eine Transaktion ausführt, zwei weitere Transaktionen bestätigen. Miner wie bei Bitcoin werden dadurch überflüssig. Das beschleunigt die Transaktionen und sorgt für geringere Energiekosten. Allerdings ist auch hier Rechenpower notwendig. Diese wird in Zukunft wohl vor allem von Unternehmen zur Verfügung gestellt, die IOTA für Microtransaktionen nutzen wollen.
Die IOTA Foundation hat am 8. Februar 2018 angekündigt, ab März 2018 ein IOTA Ecosystem bereitzustellen, das sich insbesondere an Entwickler wendet. Auf der Plattform sind, wie das Internetportal Kryptoszene.de berichtet, Tutorials, Videos und interaktive Tools zu finden sowie Libraries und Module für Entwickler. Auch Startups und IOTA Entwickler will die Plattform zusammenbringen.
Was ist ein gerichteter azyklischer Graph?
Ein Graph besteht (in der Graphentheorie) aus einer Menge von Punkten, zwischen denen Linien verlaufen. Die Punkte nennt man Knoten, die Linien gewöhnlich Kanten. Besitzt jede Kante des Graphen eine eindeutig festgelegte Laufrichtung, so kann man diese als „Pfeil“ verstehen und den Graphen als gerichteten. Lässt sich niemals ein Weg aus den Pfeilen (also den gerichteten Kanten) finden, der zu seinem Ausgangspunkt zurückkehrt, ist der Graph azyklisch. Er besitzt also keine zyklischen – im Kreis laufenden – „Wege“.
Bei IOTA fallen keine Transaktionsgebühren an
Im Industrial Internet of Things (IioT) gibt es besondere Herausforderungen an Bezahlsysteme. Diese müssen schnell sein, dürfen keine Belastung für das Gesamtsystem darstellen, sollen Ressourcen sparen und dürfen obendrein nicht zu teuer, sondern am besten kostenlos sein. Microtransaktionen zwischen verschiedenen Geräten sollten möglichst keine Kosten verursachen. Diese Voraussetzungen werden von IOTA erfüllt. Zumindest versprechen das die Entwickler.
Weil IOTA keine Blöcke benötigt, gibt es auch keine Größenbeschränkungen für diese Blöcke. Das ist eines der Probleme, die Bitcoin hat. Zwar verbrauchen die IoT-Geräte Energie, da sie mit Strom versorgt werden müssen, verursachen aber ansonsten im IOTA-Netzwerk keinerlei Kosten. Transaktionen über Bitcoin kosten mittlerweile erhebliche Beträge, was die Verwendung als herkömmliches Zahlungsmittel erschwert. Bei IOTA gibt es keinerlei Transaktionsgebühren. Davon profitieren vor allem Microtransaktionen zwischen verschiedenen Geräten.
Dazu kommt, dass IOTA auch über Bluetooth und andere Funkstandards Transaktionen abwickeln kann. Es ist nicht unbedingt eine Netzwerkverbindung per UDP und TCP notwendig. Folglich ist zu erwarten, dass vor allem große Unternehmen IOTA-Knoten betreiben werden, um Microtransaktionen zwischen IoT-Geräten kostenlos abzuwickeln.
Unternehmerische Schwergewichte investieren in IOTA
IOTA gehört zu den am häufigsten diskutierten Kryptowährungen und soll vor allem im Bereich Internet of Things und Industrial Industrie of Things punkten. Da die Währung vieles anders macht als die anderen Kryptowährungen, gibt es auch viel Diskussionsbedarf.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel IT-Medien GmbH, Max-Josef-Metzger-Straße 21, 86157 Augsburg, einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von Newslettern und Werbung nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung.
Derzeit finden noch zu wenige Transaktionen statt, sodass das Netzwerk seine Vorteile nicht ausspielen kann. Zudem laufen die Server noch nicht sehr stabil, was sich in Verbindungsabbrüchen äußert. In jedem Fall ist IOTA aber eine sehr interessante Währung, welche die Chance hat die Standardwährung im IoT zu werden.