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Privatsphäre im Social Web und auf mobilen Geräten

Tipps für den Datenschutz im Internet

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Datenschutz auf mobilen Endgeräten

Neben Social Networking nutzen viele von uns mittlerweile auch Applikationen auf unseren Smartphones und Tablets. Einige dieser Apps können auf persönliche Daten auf dem Gerät zugreifen, auf dem sie laufen. Ein Beispiel dafür sind die Standorteinstellungen für Applikationen.

Wenn eine App Ihren Standort erkennen kann, kann das die Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit verbessern, jedoch auch Ihre Privatsphäre gefährden. Viele Geräte bieten die Möglichkeit, die Fähigkeit von Apps zur Erkennung des geografischen Standorts des Nutzers (auch Geolokalisierung genannt) einzuschränken.

Mobile Geräte nutzen zur Standortbestimmung oft ein eingebautes GPS in Verbindung mit nahe gelegenen WLAN-Hotspots. Sie sollten sich genau überlegen, ob Ihre Apps Zugriff auf Geolokalisierungsdaten haben sollen, vor allem bei Geräten, die von Minderjährigen verwendet werden.

Entscheiden Sie bewusst, welche Applikationen auf Lokalisierungsdienste zugreifen dürfen, und deaktivieren Sie den Zugriff für alle anderen. Muss die Game App, mit der Sie spielen, wirklich wissen, an welchem geografischen Ort Sie sich befinden? Denken Sie mal darüber nach.

Datenschutzbedenken im Zusammenhang mit der Geolokalisierung betreffen jedoch nicht nur Apps. Die meisten Smartphones haben eingebaute Kameras mit der Fähigkeit, Metadaten zur Geolokalisierung in alle Digitalfotos einzufügen, die aufgenommen werden. Wenn Sie die Positionsbestimmung in den Einstellungen für die Handykamera nicht deaktivieren, enthält jedes aufgenommene Foto diese Metadaten – und jeder, an den Sie es weitergeben, kann sie einsehen.

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