Analysten warnen vor blindem Vertrauen in CCM-Tools

Tipps gegen Fehler im Change- und Configuration Management

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Tipp 3 bis 7 für die Auswahl der richtigen CCM-Software

Tipp 3: Detaillierte Daten zu Konfigurationsänderungen festhalten

Für das zentralisierte Sammeln und Darstellen von Daten zu Konfigurationsänderungen sind automatisierte Tools erforderlich, die der IT-Administration eine rasche Analyse und rechtzeitige Fehlerbehebung ermöglichen. Die Werkzeuge müssen detaillierte Informationen zu Change-Ereignissen bereit stellen, so dass jederzeit nachverfolgt werden kann, was genau wann passiert ist und wer dafür verantwortlich ist.

Tipp 4: Änderungen unabhängig von automatisierten Tools prüfen

Automatisierungstools eignen sich gut für das Management komplexer IT-Umgebungen. Der falsche Einsatz solche Tools kann aber erheblichen Schaden in der IT-Infrastruktur anrichten. Da mit solchen Tools durchgeführte Änderungen immer „autorisiert“ sind, ist eine unabhängige Prüfung und Analyse dieser Änderungen erforderlich, die sicher stellt, dass die Änderungen mit den festgelegten Policies konform gehen.

Tipp 5: Änderungen mit eigenen Change-Policies abgleichen

Fehlerhafte oder nicht Compliance-gerechte Konfigurationsänderungen lassen sich nur dann effektiv erkennen, wenn auch ein Abgleich mit den vordefinierten Konfigurations- und Change-Policies des Unternehmens erfolgen kann. Vorher festgelegte Policies helfen dabei, das aus der Nachverfolgung sehr vieler, oft nicht geschäftsrelevanter Änderungen entstehende „Informations-Sammelsurium“ zu entwirren.

Tipp 6: Change-Tickets für Change Management-Systeme

Setzt ein Unternehmen bereits ein automatisiertes Change Management-System ein, sollte die Configuration Audit- und Control-Lösung mit diesem System integriert werden. Der daraus entstehende, geschlossene Change Management-Prozess ermöglicht den Abgleich erkannter Änderungen mit genehmigten Change-Tickets. So wird sichergestellt, dass alle Änderungen geplant und genehmigt sind und nur an denjenigen Systemen vorgenommen werden, für die sie vorgesehen sind. Alle nicht autorisierten Changes werden kenntlich gemacht.

Tipp 7: Mehrstufiges Reporting und sofortige Alarmierung

IT-Verantwortliche benötigen für eine schnelle Datenanalyse anschauliche Dashboards und Reports, die ein klares Bild vom „Gesundheitsstatus“ der gesamten IT-Infrastruktur zeichnen. Für die Anforderungen an gesetzliche Compliance sind detaillierte Audit-Reports zum aktuellen Konfigurations- und Change-Status erforderlich. Zudem müssen alle Änderungen, die zu einer Regelverletzung führen, entsprechende Meldungen an die richtigen Adressaten und Teams generieren, so dass sofortige Korrekturmaßnahmen möglich sind. Als unverzichtbares Werkzeug für den Nachweis von Compliance und die Darstellung des unternehmensweiten IT-Status muss umfassendes Reporting ein integraler Bestandteil jeder Configuration Audit- und Control-Lösung sein.

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