Top CVEs Januar 2025 Die drei gefährlichsten Schwachstellen im Januar 2025

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Haben Sie diese Sicherheitslücken aus dem vergangenen Monat auch ins Schwitzen gebracht? Wir blicken zurück auf drei Sicherheitslücken, die für Unternehmen im Januar 2025 besonders gefährlich waren.

Drei Sicherheitslücken, darunter eine Zero Day, waren im Januar 2025 besonders brisant.(© itcraftsman - stock.adobe.com)
Drei Sicherheitslücken, darunter eine Zero Day, waren im Januar 2025 besonders brisant.
(© itcraftsman - stock.adobe.com)

Das Aufspüren und beheben von Sicherheitslücken gehört zum Alltag eines jeden Cybersecurity-Mitarbeitenden. Schon kleine Fehler im Code können dramatische Folgen haben. Dass vor allem Sicherheitslücken in den weitverbreiteten Lösungen großer Hersteller beliebt bei den Cyberkriminellen sind, zeigt sich im Report von Strobes. Der Anbieter identifizierte für Januar 2025 Schwachstellen, die besonders große Wellen geschlagen haben.

Umgehung der Windows-NTLM-Authentifizierung

Die kritische Sicherheitslücke CVE-2025-21311 betraf Millionen von Windows-Geräte. Sie ermöglichte es Angreifern, die NTLM-Authentifizierung zu umgehen und auf kompromittierten Windows-Systemen Rechte auf System-Ebene zu erlangen und sich lateral im Netzwerk zu bewegen.

  • Schweregrad: kritisch, CVSS 9.8
  • Angriffsvektor: Netzwerk, aus der Ferne ausnutzbar
  • Komplexität: niedrig, keine fortgeschrittenen Kenntnisse erforderlich
  • Privilegien: keine erforderlich
  • Benutzerinteraktion: nicht erforderlich
  • Betroffene Produkte: Windows Server 2012-2022, Windows 10/11 und ältere Systeme mit aktiviertem NTLMv1

Zero-Day-Schwachstelle in Apples Core-Media-Framework

Die Zero-Day-Sicherheitslücke CVE-2025-24085 wurde in gezielten Cyberangriffen aktiv ausgenutzt und ermöglichte die Ausweitung von Privilegien und die vollständige Kontrolle über das betroffene Geräte. Und davon gab es viele, denn diverse Apple-Geräte wie die Apple Watch, iPhones, iPads und Apple TVs enthalten das fehlerhafte Core-Media-Framework.

  • Schweregrad: hoch, CVSS 7.8
  • Angriffsvektor: Netzwerk, aus der Ferne ausnutzbar
  • Betroffene Produkte: iOS <17.2, macOS <14.3, VisionOS <1.1, und Apple TV (tvOS <17.2)

Remote Code Execution in Windows RDS-Services

Cyberkriminelle waren im Januar in der Lage, durch die Ausnutzunge der Schwachstelle CVE-2025-21297 remote Schadcode auf RDS-Servern (Remote Desktop Services) auszuführen

  • Schweregrad: hoch, CVSS 8.1
  • Angriffsvektor: Netzwerk, aus der Ferne
  • Komplexität: niedrig
  • Privilegien: keine erforderlich
  • Benutzerinteraktion: keine erforderlich
  • Betroffene Produkte: Windows Server 2008 r2, 2012, 2012 r2, 2016, 2019, 2022, 2022 23h2, 2025

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