Mobiles Arbeiten

Trend Micro Safe Mobile Workforce 1.5 im Test

| Autor / Redakteur: Götz Güttich / Stephan Augsten

Auf Grundlage einer gehosteten und speziell gehärteten Android-Umgebung soll Safe Mobile Workforce das mobile Arbeiten absichern.
Auf Grundlage einer gehosteten und speziell gehärteten Android-Umgebung soll Safe Mobile Workforce das mobile Arbeiten absichern. (Bild: Trend Micro)

Ein Datenverlust kann Unternehmen bares Geld kosten. Safe Mobile Workforce von Trend Micro soll potenziellen Datenabfluss auf Basis einer virtuellen, gehärteten Android-Umgebung verhindern. Security-Insider hat sich den virtuellen Arbeitsbereich einmal angesehen.

Die Sicherheit von Daten auf mobilen Geräten spielt in Zeiten des zunehmenden Einsatzes von Smartphones und Tablets im Unternehmensumfeld eine immer wichtigere Rolle. Mobile Geräte können leicht verloren gehen oder gestohlen werden. In diesem Fall kommt es immer wieder vor, dass wichtige Informationen verschwinden oder in falsche Hände geraten.

IT-Verantwortliche müssen Datenverluste also im Idealfall vollkommen ausschließen können und entsprechende Lösungen implementieren. Safe Mobile Workforce (SMW) von Trend Micro nimmt sich des Problems an und sorgt dafür, dass Geschäftsinformationen gar nicht erst auf die mobilen Geräte gelangen.

Mit Safe Mobile Workforce stellt Trend Micro eine Virtualisierungsinfrastruktur bereit, die eine Android-Umgebung (gehärtetes Android 4.0.4) auf mobile Geräte unter Android, iOS und Windows RT/Phone streamt. Die Anwender rufen im laufenden Betrieb auf ihren Endgeräten eine App auf und loggen sich bei dem SMW-Server ein. Der Server steht dabei entweder bei einem Dienstleister oder befindet sich im Unternehmensnetz.

Schlanke Alternative zur Virtual Desktop Infrastructure

Nach dem Login erscheint die Arbeitsfläche des virtuellen Android-Betriebssystems auf dem Bildschirm. Die Benutzer arbeiten hier mit den von der IT-Abteilung auf den virtuellen Systemen installierten Apps. Da die Arbeit über eine Online-Verbindung abläuft, liegen stets alle Daten auf dem Server. Nichts wird aus dem Unternehmensnetz auf die Clients kopiert.

Zugegeben, der gleiche Effekt ließe sich auch durch die Bereitstellung von virtuellen Desktops (VDI) realisieren, auf die die Unternehmensmitarbeiter von unterwegs aus zugreifen können. Diese lassen sich aber von Smartphones und Tablets schlecht bedienen, da die Anwendungen nicht auf die Arbeit mit Touch-Screens ausgelegt sind.

Deswegen ist es sinnvoll, auf einem mobilen Endgerät auch ein mobiles Betriebssystem zu virtualisieren. Das vereinfacht nicht nur die Bedienung und damit die Benutzerakzeptanz, sondern profitiert auch von vielen weiteren Funktionen, die mobile Geräte mit sich bringen. So rotiert die Safe Mobile Workforce-App beispielsweise auf Smartphones und Tablets den Bildschirminhalt, wenn der Anwender sein Gerät dreht.

Der Test

Für den Test stellte Trend Micro einen Zugang auf die in Irland gehostete Demo-Installation von Safe Mobile Workforce bereit. Außerdem erhielt der Autor die Software für einen eigenen SMW-Server, den er im Testlabor installierte. Der Autor nutzte die Demo-Installation in Irland über mehrere Monate und griff auch während diverser Pressereisen aus dem Ausland auf die virtualisierte Android-Umgebung (VM) zu.

Im eigenen Testlabor wurde der SMW-Server aus Sicht des Administrators unter die Lupe genommen. Dazu wurden unterschiedliche Benutzerprofile mit verschiedenen Rechten angelegt und diverse VM-Images mit unterschiedlichen Benutzer-Apps erzeugten. Zum Schluss nutzte der Autor diese VMs ebenfalls mit der Client-App.

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