Zero Day Inititave findet Lücken in Deep Sea Electronics DSE855 Zero-Day-Schwachstellen in Embedded Device

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Die Zero Day Initiative (ZDI) von Trend Micro hat mehrere Schwachstellen im Kommunikationsgerät Deep Sea Electronics DSE855 aufgedeckt. Dieses Gerät ermöglicht die Überwachung eines einzelnen DSE-Controllers über USB in einem kabelgebundenen Netzwerk.

Die Zero Day Initiative hat mehrere Schwachstellen im Deep Sea Electronics DSE855 entdeckt.(Bild:  ipopba - stock.adobe.com / DSE)
Die Zero Day Initiative hat mehrere Schwachstellen im Deep Sea Electronics DSE855 entdeckt.
(Bild: ipopba - stock.adobe.com / DSE)

Die Analyse von Trend Micro bezieht sich auf die Softwareversion 1.1.0 und die Hardware­version 4.00 des DSE855. Trotz der Entdeckungen blieben diese Schwachstellen innerhalb der standardmäßigen 120-Tage-Frist von ZDI ungepatcht und wurden im Juni als 0-Day-Schwachstellen veröffentlicht.

Updates für DSE855 verfügbar

DSE855 ist ein Gerät mit verschiedenen Anschlüssen, darunter ein RJ45-Port, ein USB-Typ-A-Anschluss und ein 5-poliger Stromanschluss. Im Inneren befindet sich eine doppelseitige Leiterplatte mit mehreren Komponenten. Software-Updates für das DSE855 sind auf der Website des Herstellers verfügbar, erfordern aber eine Anmeldung. Die Analyse der Software des DSE855 ergab mehrere kritische Sicherheitslücken. Eine dieser Schwachstellen betrifft die Konfigurationssicherungen, die ohne Authentifizierung zugänglich sind. Dies ermöglicht Angreifern den Zugriff auf sensible Gerätedaten und deren Missbrauch.

Ein weiterer Fehler ist ein stack-basierter Pufferüberlauf, der bei der Verarbeitung von Multipart-HTTP-Anfragen auftritt. Angreifer können diesen Fehler ausnutzen, um die Kontrolle über den Gerätespeicher zu übernehmen und Schadcode auszuführen. Eine zusätzliche Schwachstelle ist eine Denial-of-Service (DoS)-Schwachstelle, die durch eine Endlosschleife beim Handling von Multipart-Requests ausgelöst wird.

Hersteller reagiert 120 Tage nicht

Im Januar 2024 hat ZDI den Hersteller von DSE855 kontaktiert. Im Mai 2024 hat ZDI den Hersteller schließlich darüber informiert, dass die Sicherheitslücken als 0-Day-Schwachstellen veröffentlicht würden, da keine Patches innerhalb der festgelegten Frist bereitgestellt wurden.

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