Studiengang „Cybersicherheit“ zum Wintersemester 2014

Uni Saarland macht aus Abiturienten Sicherheitsspezialisten

| Redakteur: Stephan Augsten

Im Bachelor-Studiengang „Cybersicherheit“ lernen Studenten, wie man auf Cyber-Attacken reagiert.
Im Bachelor-Studiengang „Cybersicherheit“ lernen Studenten, wie man auf Cyber-Attacken reagiert. (Bild: Archiv)

Die Universität des Saarlandes bietet zum Wintersemester dieses Jahres einen Bachelor-Studiengang mit dem Schwerpunkt „Cybersicherheit“ an. Ab August können sich interessierte Abiturienten für den neuen Studiengang einschreiben. Durch die Nähe zum Center for IT Security, Privacy and Accountability (CISPA) soll auch die Industrie von neuen Fachkräften profitieren.

Die Informatik-Fakultät der Universität des Saarlandes bietet ab Oktober einen Bachelor-Studiengang „Cybersicherheit“ an. Die Studenten können sich vom ersten Studiengang an gleichermaßen als Angreifer und Verteidiger verdingen, dabei erforschen sie die digitalen Bedrohungen im Internet.

Zu den Lehrinhalten zählt beispielsweise, wie man Smartphones gegen Spionage-Apps wappnet oder wie man Netzwerke gegen Angriffe aus aller Welt schützt. Mithilfe von praktischen Übungen gilt es unter anderem, Angreifern auf die Schliche zu kommen, die Passwörter knacken und in Datenbanken eindringen.

Die Studenten lernen also im Wesentlichen mithilfe praktischer und theoretischer Übungen, wie man schützenswerte Informationen vor Cyber-Attacken schützen kann. Das Studium dauert sechs Semester, ab August 2014 können sich Interessierte, die im Besitz der Hochschulreife sind, für den Studiengang einschreiben.

Studienleiter ist Michael Backes, Professor für Informationssicherheit und Kryptografie der Universität des Saarlandes. Er wird in diesem Studiengang mit den Forscherkollegen an den verschiedenen Informatik-Instituten auf dem Campus zusammenarbeiten. Dazu zählt auch das von der Bundesregierung geförderte Kompetenzzentrums für IT-Sicherheit (CISPA), das Backes als wissenschaftlicher Direktor leitet.

„Wir haben hier in unmittelbarer Nachbarschaft der Universität die Max-Planck-Institute für Informatik und Softwaresysteme, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, den Exzellenzcluster und das CISPA.“ Gerade durch die Nähe zum CISPA könne man auch in der Lehre die Themen der IT-Sicherheit noch breiter anbieten und qualifizierte Fachkräfte für die Industrie ausbilden.

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