Foundry-Umfrage von Keepit Unveränderbarer Speicher ist unverzichtbar

Von Barbara Gribl 2 min Lesedauer

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Immer größere Datenmengen veranlassen Unternehmer dazu, ihre Daten­stra­tegie inklusive Sicherheitsnetz zu verbessern. Hierfür können sie über die nativen Backup-Funktionen ihrer SaaS-Anwendungen hinausgehen. Denn lange Wiederherstellungen könnten sie einiges kosten.

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Datenstrategien zu überdenken. 37 Prozent der Befragten der Keepit-Studie setzen weiterhin auf native SaaS-Backups und riskieren so Datenverlust. Unabhängige Speicherlösungen sind entscheidend.(Bild: ©  Gophotograph - stock.adobe.com)
Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Datenstrategien zu überdenken. 37 Prozent der Befragten der Keepit-Studie setzen weiterhin auf native SaaS-Backups und riskieren so Datenverlust. Unabhängige Speicherlösungen sind entscheidend.
(Bild: © Gophotograph - stock.adobe.com)

Trotz zunehmender Sorgen über Datenhoheit verlassen sich 37 Prozent der befragten Unter­nehmen einer Foundry-Studie weiterhin nur auf die integrierten Sicherungsfunktionen ihrer SaaS-Anwendungen. Dies hat die Verbesserung der SaaS-Wiederherstellungsstrategien in den Vordergrund gerückt.

Lange Wiederherstellungszeiten

Laut den Ergebnissen vertrauen viele IT-Entscheider weltweit auf native Backups, was sie dem Risiko von Datenverlusten und Unterbrechungen aussetzt. Die Umfrage zeigt auch, dass unabhängige, unveränderliche Backups entscheidend für die Sicherung der Kontinuität im Geschäft sind und potenzielle Sicherheitslücken sichtbar machen.

Elf Prozent der Befragten geben an, bei einem Datenverlust mit Wiederherstellungszeiten von einem Monat oder länger rechnen zu müssen. Außerdem sehen 61 Prozent physisch getrennte Speicherlösungen als wichtiges Kriterium für moderne SaaS-Backups, während fast die Hälfte der Befragten im vergangenen Jahr ein schwerwiegendes Datenverlusterlebnis gemacht hat.

Wir bei Keepit empfehlen in Bezug auf SaaS-Anbieter die Nutzung eines Drittanbieter-Backups.

Niels van Ingen, Senior Vice President of Business Development and Strategy

Niels van Ingen, Senior Vice President of Business Development and Strategy bei Keepit, erläutert hierzu: „Zum einen verfügen die meisten SaaS-Anwendungen über kein natives Backup. SaaS-Anbieter arbeiten nach dem Prinzip der ‚Shared Responsibility‘.“ Letzteres bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sie für Systeme und Kontrollen verantwortlich sind, während die Kunden für ihre Daten, Konten und Identitäten verantwortlich sind. „Zum anderen ist selbst dann, wenn ein natives Backup existiert, dieses an die SaaS-Anwendung gebunden. Geht der Zugriff auf den Anbieter oder das Konto verloren, geht auch der Zugriff auf die Daten verloren. Aus diesem Grund empfehlen die SaaS-Anbieter selbst die Nutzung eines Drittanbieter-Backups“, so van Ingen weiter.

Nicht zu vernachlässigen sind die erhöhten Anforderungen an die Dateninfrastruktur, beson­ders im Hinblick auf die Einhaltung von Vorschriften wie der DSGVO und DORA. Dies wird verstärkt physisch getrennte und unveränderliche Speichermethoden fordern.

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